Hi,

Ich bin Jens. Seit 30 Jahren, vielleicht sogar länger (ich bin so unglaublich alt), spiele ich P&P-Rollenspiele. Seit 15 Jahren schreibe ich sogar darüber (wenn auch mit Pausen). Hier auf Arkanil blicke ich auf die deutschsprachigen und internationale P&P-Rollenspielszene, auf die Verlage und auf die Community, auf den Markt, die Verlagsentscheidungen und auf Produkte, die einen näheren Blick verdient haben. Häufig geht es dabei um Das Schwarze Auge. Oft aber geht es auch um ganz andere Systeme.
Beruflich bin ich seit 20 Jahren im Medien- und Kommunikationsbereich tätig, habe als Journalist und Redakteur gearbeitet und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, war viele Jahre Kommunikationsleiter im Konzernumfeld. 2011 habe ich arkanil.de als Hobby-Projekt gestartet. Damals war das noch in einer deutlich lebendigeren Blogosphäre. Mittlerweile hat sich vieles verlagert in Richtung Podcast und Video, Social Media und Discord-Channel. Ich glaube aber, dass das geschriebene Wort noch immer Bedeutung hat.
Und ich glaube:
- dass P&P-Rollenspiele mehr sind als ein Hobby unter vielen. Rollenspiele schaffen Räume für Kreativität und Begegnung, die es so woanders kaum gibt.
- dass die Begeisterung für P&P-Rollenspiele aber nicht den kritischen Blick verhindern darf. Wenn man zu nah dran ist, wenn nur Fans zu Fans sprechen, geht der Maßstab für das verloren, was eigentlich fraglich wäre.
- dass die deutschsprachige Rollenspielszene zwar klein ist, wir trotzdem aber nicht alle in einem Boot sitzen. Es gibt unterschiedliche Interessen und Motive, die klar benannt werden müssen.
- dass Zahlen, Daten und Fakten einen Wert haben und über das Bauchgefühl entscheiden sollten. Was ich schreibe, will ich belegen können. Meine Kritik an Verlagen oder Spielen soll kein Angriff sein und Lob kein Fangejubel. Es soll der ernsthafteste Umgang mit einer spaßigen Sache sein, die mir wichtig ist.
Arkanil ist ein Ein-Personen-Projekt. Das heißt: nicht alles wird abgedeckt, manches dauert, und Fehler passieren. Wer etwas vermisst oder findet, das nicht stimmt, darf mir gerne schreiben.
Vor allem aber: Schön, dass Du da bist.
Jens Friedrich
