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20 Kommentare

  1. Das ist ein Witz den ich nicht verstehe oder? Ich Denke aus „Hausregeln“ kann man sich ja auch so einigen ohne einen dusseligen Vertrag. Man muss nur vorher mal drüber reden^^

  2. Ich hatte gerade das Gefühl, dass der erster April wäre, musste dann aber feststellen, dass wir schon Oktober haben. Ist jetzt nichts worüber ich mich aufrege, aber es bleibt ein Fragezeichen in meinem Kopf 😀

  3. Trifft, bei all dem Sarkasmus, den Nagel ziemlich auf den Kopf. Alle erwarten endlich mal Grundkonzepte für das Regelwerk, stattdessen kam der Gruppenvertrag. Der ist zwar ein Thema, das man durchaus in einem Grundregelwerk ansprechen kann, aber der fehlende Gruppenvertrag ist bestimmt keins der größeren Mankos des DSA4-Systems.

  4. Da es sich bei diesem Vertrag um ein Rechtsgeschäft handelt, muss ein Notar hinzugezogen werden. Um einen zügigen und reibungslosen Ablauf der Vertragsschließungen in den Spielgruppen zu gewährleisten, hat der Ulisses-Verlag keine Kosten und Mühe gescheut und ist eine Kooperation mit der Notarinnung eingegangen. Der Spielergemeinde stehen ab sofort auf Rollenspielverträge spezialisierte Notare günstig zur Verfügung.

    1. Arkanil will vielleicht daraus hinaus, das auch bei ausgezeichneten Gruppenverträgen DSA sein Problem mit seinen mäßigen (und mit dem Editionswechsel wohl nicht wesentlich verbesserten) Regeln behalten wird.

  5. Ich bin doch recht enttäuscht von dieser eindimensionalen Zusammenfassung. Ich habe Arkanil bisher als konstruktiven und kritischen Beobachter kennen gelernt, und ich kann nur hoffen, dass dieser Artikel ein Ausrutscher bleibt.

    Liest man sich nämlich den Beitrag von Mario Truant im Original durch, stellt man fest, dass es nicht einfach nur um eine formale Lösung der bisher geäußerten Kritik an der Regelkomplexität geht. Der Ansatz ist viel tiefgreifender und jenseits von simplen Regelfragen verortet. Truant bietet eine Lösung für die grundsätzlichen, die zutiefst menschlichen Probleme an, nicht bloß für deren schattenhaften Erscheinungsformen am Spieltisch. Denn es geht im Kern gar nicht um die Regeln, es geht um nicht mehr und nicht weniger als die gegenseitige Anerkennung der handelnden Personen untereinander.

    Truant stellt fest, dass die soziale Stellung der Charaktere in der Spielwelt innerhalb des Gruppenvertrages im Konsens zu klären ist. Praiosgeweihte oder Schelme auszugrenzen ist für ihn kein Tabu, sondern eine legitime Position. Und Truant geht weiter: Selbst den Generationenkonflikt (nur Jugendliche) und sogar eine rassische Grundhaltung (nur Menschen) akzeptiert er als faktisch bestehende Geisteshaltungen, die nicht durch übertriebene political correctness abgewürgt werden dürfen sondern – im Gegenteil – durch konsensorientierten Dialog zwischen den Teilnehmern zu lösen sind.

    Das zu schreiben muss man erst einmal die Traute haben! Und er macht deutlich, dass solche Konflikte auf gar keinen Fall tabuisiert werden dürfen sondern vielmehr durch den Prozess der Anerkennung der jeweils gegenseitigen Position gelöst werden können. Dies dann in einen Gruppenvertrag zu überführen zeugt für eine Geisteshaltung, die in der Tradition der Aufklärung steht und das Rousseau’sche Konzept des Gesellschaftsvertrages in die Gegenwart transportiert.

    Chapeau!

        1. „Ich bin doch recht enttäuscht von dieser eindimensionalen Zusammenfassung. Ich habe Arkanil bisher als konstruktiven und kritischen Beobachter kennen gelernt, und ich kann nur hoffen, dass dieser Artikel ein Ausrutscher bleibt.“

          Da nimmst du den Artikel viel zu ernst. Nuff said.

          1. Aber nur wenn du dich auf’s Trinken konzentrierst und nicht so’n dummes Zeug quatscht 😉

    1. ‚Truant bietet eine Lösung für die grundsätzlichen, die zutiefst menschlichen Probleme an, nicht bloß für deren schattenhaften Erscheinungsformen am Spieltisch. Denn es geht im Kern gar nicht um die Regeln, es geht um nicht mehr und nicht weniger als den Weltfrieden und saubere Kernenergie’… S sieht’s nämlich aus!

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