„Im flackernden Schein eurer Fackeln späht ihr in den düsteren Gang. Vor euch, im schummerigen Licht kaum zu erkennen, klafft ein schwarzes Loch im Boden. Eine tödliche Falle für alle, die unvorsichtig in die Dunkelheit stolpern. Daneben liegt ein großer Gegenstand auf dem Boden. Ein Regal? Kaum zu erkennen. Doch was immer es ist, es versperrt den Zugang zu einer Tür dahinter. Zu eurer Rechten seht ihr eine weitere verschlossene Tür. Und ein paar Schritt weiter, ungefähr 3 Schritte, eine weitere Tür. Ebenfalls verschlossen. Direkt daneben eine große Truhe. Und daneben ein Regal. Aber nicht umgestürzt. Und dahinter, also vielleicht 5 Schritte weiter…“
Dungeon-Abenteuer sind toll. In düsteren Gemäuern nach fiesen Gegnern und glitzernden Schätzen jagen? Da hüpft das Helden-Herz. In den meisten Rollenspielgruppen wird der Weg der Helden durch den Dungeon auf einer Karte mitgezeichnet. Das stellt den Spielleiter vor die schwierige Aufgabe, den Dungeon nicht nur stimmungsvoll, sondern auch so treffend zu beschreiben, dass ein Mitzeichnen möglich ist. Die iPhone- und iPad-App „Battle Map“ versucht den Spielleiter bei der Visualisierung zu unterstützen. Während einer unserer vergangenen DSA-Abende habe ich „Battle Map“ getestet.

Immer mehr Menschen besitzen heutzutage Smartphones oder Tablet-PCs. Da Rollenspieler auch Menschen sein sollen, ist zu vermuten, dass auch immer mehr Rollenspieler im Besitz dieser Geräte sind. Auch in unserer Runde ist dieser Trend deutlich zu spüren, fast alle Spieler besitzen ein iPhone und oder ein iPad. Alle scheinen im digitalen Zeitalter angekommen zu sein, aber abgesehen vom Meister werden diese Geräte nur selten in das Spielgeschehen integriert. Dabei bieten diese „technischen Spielereien“ durchaus Potenzial für eine Verwendung am Spieltisch.