19 Kommentare

  1. Bei uns gehört der Laptop (mein treuer und LEISER Mac) fest zu jeder Spielszession. Handouts lassen sich schnell auf Wand oder Flatscreen für alle groß sichtbar werfen. Gleiches gilt für Karten und Bilder von NSCs, Gebäuden und sonstigem Anschauungsmaterial. Musik ist in Hülle und Fülle nebst Soundeffekten mit einem Touchpadklick verfügbar. Die Helden bis auf einen auf Tab, Ipad oder Iphone in Spielerhand. Die Fülle an Zusatzmaterial auf meiner Festplatte ließe sich niemals so schnell und gut wie in digitaler Form transportieren.

  2. Wir haben noch keine Pads im Einsatz und warten ohnehin auf eine neuere Generation von Android-Tablets – so als Applenichtmöger 😉

    Aber wir haben GTalk als Alternative für das Zettelschreiben entdeckt. Der SL hat eh immer sein Notebook dabei – und schreibt den Spielern dann einfach Notizen auf den Talk-Account. Dazu gibts dann Dropbox für Android und alle Spieler bekommen sogar die Handouts, die nur sie sehen sollen.

    Klappt nicht immer gut (macht zum Beispiel bei einem Horrorszenario keinen Sinn, zerstört die Stimmung), funktioniert oft aber gut genug!

  3. Sehr interessanter Artikel!

    Ich werde heute zum ersten mal (zusammen mit noch einem Spieler) DSATab als Heldendokument-Ersatz testen, und bin gespannt wie das klappt. Denn eine Sache hast du nicht angesprochen: Wenn da, wenn mal ne Mail reinflattert oder ein Update verfügbar ist, die Versuchung nicht groß, mal schnell draufzutappsen?

    Was ist wenn ein anderer Kumpel dich über GTalk anschreibt? Kann man das wirklich so einfach ignorieren?

    Ansonsten: Laptop ist bei uns für die Musik auch im Einsatz – wenigsten noch solange bis die ersten Android 4.0 Tablets kommen. 😀

    1. „Denn eine Sache hast du nicht angesprochen: Wenn da, wenn mal ne Mail reinflattert oder ein Update verfügbar ist, die Versuchung nicht groß, mal schnell draufzutappsen?“

      Genau das meinte ich mit „Wenn alle nur noch auf die Displays starren verfehlen diese Geräte ihren Zweck“ 😉

      Die Gefahr, dass man durch die Geräte abgelenkt wird ist ziemlich groß und bedarf einiger Disziplin seitens der Spieler. Komischerweise lenken mich solche Dinge als Spielleiter kaum ab, wenn ich allerdings selber spiele neige ich auch dazu mal die eine oder andere Mail zu lesen.

      1. Ich vermute, der Unterschied liegt schlicht darin, dass man als Meister fast immer was zu tun hat. Als Spieler kommt man immer mal an einen toten Punkt, wo man auf die Aufmerksamkeit eines Mitspielers und des SL wartet – und dann kann man ja mal schnell die Mails… und was tweetet Nandurion eigentlich grad… und über die Uni-Aufgaben wollte man sich auch noch informieren…

      2. Hmm, also ich glaube so ne Selbstdisziplin bring ich dann doch nicht auf, ich werde mal sicherheitshalber meine Datenverbindungen kappen und offline gehen, da’s gleich mit dem Spielen losgeht.^^

        Also seid ihr auch sicher vor meinen Nandurion-Tweets heute Abend. 😉

        1. Die Datenverbindung zu kappen ist ne gute Idee, allerdings nur solange bis man auf die Wiki Aventurica zugreifen will 😉 Ach, und viel Spaß beim Spielen 🙂

        2. Danke, war echt wieder mal schön zu spielen! Das Smartphone hat allerdings die meiste Zeit auf dem Tisch gelegen, da kaum Proben gewürfelt werden müssten. Aber eine andere Funktion von DSA-Tab hab ich direkt mal ausprobiert: Mittels „Tonnotiz“ habe ich eine Aufnahme gemacht, um mir einen Kinderreim – bestimmt wichtig im späteren Abenteuerverlauf 😉 – zu merken. Echt praktisch!

          1. Bezüglich Wiki Aventurica: Da Spieler mMn während dem Spiel besser kein Zugriff auf Wiki haben sollten, gibt sich für diese das Problem denke ich nicht. Und als Meister kommt man echt nicht dazu E-Mails zu lesen.^^

  4. Aktuell verwende ich am Tisch als Spieler wie als Meister zwei Gerätschaften:
    Einmal mein Netbook (msi U115 Hybrid mit geradezu obszöner Akku-Laufzeit von maximal 11 Stunden bei Abschaltung der größeren Festplatte) zur Verwaltung meines eigenen Charakters und der Abenteuernotizen. Was den Charakter angeht, benutze ich den excel-basierten Heldenbogen von heldenblatt.ch, bei dem ich was Werte, Hausregeln, Steigerungskosten, usw. angeht besser in den Eingeweiden herumwühlen kann als bei helden-software.de

    Auf dem iPhone bemühe ich größtenteils Wiki Aventurica und die Website mit unseren Rundenberichten und Hausregeln.

    Sonst ist grundsätzlich in Planung, Dungeonkarten auf einem Beamer zu zeigen und sie mittels eines Grafikprogramms, das Layer unterstützt Stück für Stück freizulegen.

    Vielleicht wird ja irgendwann in ferner Zukunft noch ein Tablet fällig…

    Übrigens: Wie kommt es eigentlich, dass buchstäblich alle DSA-Apps bisher für Android entwickelt wurden? Sind die Nutzungsbedingungen von Apple so schlecht, dass man als nonkommerzieller Entwickler nichts in den Appstore gestellt kriegt? Wo ist da die große Hürde?

    1. Ich vermute mal, dass die DSA-Apps vor allem für Android rauskommen, weil das Einstellen von Apps beim Adroid Market soweit ich weiss kostenlos ist. Für den Appstore von Apple kann man zwar die Apps kostenlos entwickeln und auch auf den eigenen Geräten benutzen, sobald man diese aber in den Appstore vertreiben möchte muss man für 99$ eine Entwicklerlizenz erwerben. Das gilt auch für kostenlose Apps.

      1. Soweit ich weiß bezahlt man auch im Android Market eine Gebühr in der Größenordnung, das war auf jeden Fall der Grund, warum DSATab an Anfang noch kostenpflichtig war. Daran kanns also nicht liegen.^^

        1. Mh. Dann liegt es vielleicht daran, dass die Entwickler der jeweiligen Apps einfach ein Android-Smartphone haben 😉 Als iPhone und iPad Nutzer hoffe ich einfach mal darauf, dass entsprechende Apps auch bald mal im Appstore auftauchen, da ich selber leider keine Programmierkenntnisse besitze 😉

  5. Bin nach einem Jahr DSA-Abstinenz auch mal wieder dran. Bisher sehen meine Planungen für die G7-Kampagne so aus, dass ich mit dem Laptop jederzeit Wiki & Globus im Auge behalten kann, ansonsten aber wie gewohnt auf kopierte Illustrationen, Quellen und Karten zurückgreife. So was lässt sich dann auch viel leichter in der Heldenchronik abheften – und mal ehrlich: wer will denn auf all die schönen gebrauchsspuren verzichten?

    Das Smartphone-Ablenkungsproblem ist wirklich schwierig. Einerseits muss ich mir über meinen Meisterstil Gedanken machen, wenn sich Spieler plötzlich vom Spieltisch abwenden (früher waren es herum liegende PC-Games Ausgaben) andererseits ist die Verführung von Smartphones (was Twittert Neil Gaiman eigentlich gerade, mal eben ein wenig DoodleJump …) heute auch sehr viel größter. Ich werde es wahrscheinlich auf einen Gruppenvertrag anlegen, in dem so was unterbunden/eingeschränkt wird. Mal schauen wie das nachher in der Realität aussieht.

    Àpropos: Gibt es gute PC-Software zur Kampfverwaltung bei größerer Gegneranzahl, die ihr empfehlen könnt? (Wunden, LE, AU …)

  6. Momentan arbeite ich an einem Android-Almanach für meine Fantasywelt, in der später auch Tools enthalten sind die für Pen and Paper. Also eine App, in der man seine Gruppe durch die Welt bewegen kann und für den Spielleiter genug zufällige Entitäten erscheinen und Ortsinfos verfügbar sind.
    Klar, Edegard und Reisezeit stecken noch in den Kinderschuhen, aber wir bei Wolfpit Games hätten nichts gegen eine Kooperation mit den Machern von DSA um eben solch eine Anwendung zu ermöglichen. Jedoch setzt das voraus, dass alle Informationen in die App fließen müssten und auch das es zwei Versionen geben muss oder zumindest ein Modi für den Spieler und einen für den Meister. Das in Verbindung mit Flugmodus, sofern eingeloggte Geräte von der Gruppe nicht miteinander kommunizieren sollen, sollte eine gute und papiersparende Alternative sein

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