18 Kommentare

  1. Ich versteh gar nicht, warum diese Ankündigung überall soviel Spott hervorruft.
    DSA-Merchandising gab es doch schon immer.
    Zu Fanpro-Zeiten: DSA-Bierhumpen, Würfelbecher, Dukaten, aufblasbare Derekugel-Wasserbälle…
    Insofern finde ich Notizbücher nichts grundsätzlich Neues. Und im Buchladen bezahl ich für ein hübsches Notizbuch dasselbe.

    1. Ich finde Merchandising auch nicht schlimm. Würfelbecher sind eine nette Sache. Auch der Bierhumpen ist okay, wie schon Borkar geschrieben hat.

      Dieses Notizbuch, mitsamt der Beschreibung im F-Shop, hat jedoch eine unfreiwillige Komik. Allein schon weil es eine enorme Diskrepanz zwischen ingame- und outgame-Verwendung gibt.

      Im F-Shop steht noch:

      Das kleine Brevier ist ein Notizbuch für Spieler und Meister und ist für die Benutzung am Spieltische ebenso geeignet wie für den Einsatz im Liverollenspiel.

      Fürs Liverollenspiel ist es vielleicht nett. Aber am Spieltisch?

      Soll ich das am Spieltisch wirklich für so etwas nutzen:

      um magische Analysen festzuhalten, alchimistische Rezepturen niederzulegen, Abschriften aus Büchern zu fertigen

      So etwas mache ich mit meinem Helden ingame. Aber doch nicht outgame. Da passt die Produktbeschreibung einfach nicht zum Produkt. 🙂

      1. Irgendwie hat auch dieser Blog-Artikel eine unfreiwillige Komik, die der Werbung in nichts nachsteht. Zumal ich mir nicht sicher bin, was genau man hier von Werbung eigentlich erwartet. Naja, zumindest kennen wir jetzt wenigstens eine der Identitaeten hinter den Autoren von Gotongi.

  2. Finde ich jetzt auch nicht so schlimm. Es ist ähnlich wie bei Best-of Alben, Singles, usw. von bestimmten Bands: es gibt dafür einen Käuferkreis, aber es wird ja niemand gezwungen, sich alles zuzulegen, was so raus kommt. Und im Fall dieser Veröffentlichung kann man wohl auch ausschließen, dass Redaktionsressourcen aufgesogen werden, die bei anderen Projekten besser verwandt wären. 😉

    Und die angesprochenen Bierhumpen mit Wappen des Kaiserreiches waren bei unseren Treffen immer recht beliebt. 😉

  3. Wenn es ein halbwegs aufwendig gemachtes Notizbuch ist, ist der Preis in Ordnung. Ähnlich viel zahlt man auch in guten Schreibwarenläden für schöne Notizbücher. Ich werds mir nicht kaufen, könnte es mir aber für Aventurien-LARPer oder andere gut vorstellen.

  4. Bei den leeren Seiten musste ich sofort an die Dummys denken, die man in manchen Papiermärkten (McPaper, zum Bleistift) kaufen kann, und die in manchen Möbelhäusern in den Schränken stehen. Sind ganz nett und praktisch, allerdings kann ich mir da für zwölfeinhalb Euronen vier bis sechs von den Dingern kaufen…

  5. Naja, wer zu viel Geld hat – wieder eine Möglichkeit Geld auszugeben. Die Verkaufszahlen von dem Teil würden mich nach einem Jahr interessieren, wieviele Blöcke hat man unters Volk gebracht 😉

  6. Hübsche Accessoires für DSA und Aventurien, ganz klar, ist nichts verwerfliches.
    Zum obigen Merchandising mit Bierhumpen, Wasserbällen oder der Magnettafel muß man aber anmerken, daß es nicht von FanPro produziert und auch nicht vertrieben wurde, sondern von entsprechenden Firmen in Lizenz.

    Sicher ist es nicht schlecht, die Idee des Merchedising wieder aufzugreifen, aber ‚Arkanilium‘ hat recht, wenn er von einer unfreiwilligen Komik bei der Präsentation der Büchlein spricht.
    Was den Preis anbelangt, finde ich ihn auch etwas überzogen.
    Das sie trotzdem ihre Käufer finden, bin ich dennoch überzeugt.

  7. „Neue DSA-Bücher haben nur noch leere Seiten.“

    Aha.

    Und neue Arkanilium-Kommentare haben ’nur noch‘ den Anspruch, über Ulisses zu lästern?
    Sarkasmus hin oder her. Mittlerweile geht mir diese reflexhafte Stänkerei ’nur noch‘ auf den Sack! In diesem Blog standen auch schon mal interessantere Artikel.

    Worüber soll hier denn diskutiert werden? Vielleicht über die weltbewegende Frage, ob Leser Alrik das nun toll oder blöd findet?

    Kann doch jeder für sich entscheiden, ob diese Blankobücher einen Mehrwert darstellen. Die Nachfrage an DSA-Produkten scheint jedenfalls groß genug, dass es sich lohnt, sowas auf den Markt zu schmeißen. Über die Qualität kann man ja hinter her noch streiten, wenn man es in den Händen hält. Aber behaupten diese sog. Breviers einen Augenblick lang mehr als aventurisch aufgemachte Notizbücher zu sein?

    Mehr gibt’s meiner Meinung nach nicht dazu zu sagen.

    MfG Yandur

    1. Ich halte es da mit Borkar (s.o.): Niemand wird gezwungen diese Notizbücher zu kaufen. Allerdings wird auch niemand gezwungen diese Bücher gut zu finden. Ebensowenig wird jemand gezwungen meine Meinung gut zu finden.

  8. Vielen Dank. Ich habe sehr gelacht. Und das brauchte ich jetzt. Einträge wie dieser sind der Grund, war ich Arkanil für den besten Block halte.

  9. War mich eher stutzig macht, ist das Auslassen von für ein Notizbuch wichtigen Informationen.

    Wie viele Seiten ?
    Welches Format ?
    Welches Material ?

    Ein Notizbuch unter A5 mit Pappeinband, und unter 100 Seiten in Druckerpapierqualität ist vielleicht 1€ wert !!!

    Eines in A4 mit Leder und >100 S Büttenpapier wäre bei bei 12,50 mehr als geschenkt.

    Ich vermute es wird ersteres geben und dann ist der Preis schon ne ziemliche Sauerei.

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