Anti Harrassement Policy Ulisses

7 Kommentare

  1. Watt’n Quatsch. Und keinerlei Links zu den Vorwürfen, oder eine Aussage, ob die überhaupt gerechtfertigt waren…
    Übrigens, ich kann auch ne Menge behaupten… Facebook und Twitter sind natürlich für die journalistische Kompetenz der dort veröffentlichenden Autoren bekannt…
    Und nichtmal auf Nachfrage wird auf die angebliche Problematik verwiesen… *seufz*

    1. Ulisses hat Regeln aufgestellt (Anti-Harrassment-Policy). Meinst Du nicht, dass sich Ulisses an den eigenen Regeln messen lassen sollte?

      Ich sage ja nicht mal, dass man Gronkh nicht hätte einladen dürfen. Die Einladung könnte durchaus mit den Regeln vereinbar sein. Da will ich mir zum jetzigen Zeitpunkt kein Urteil anmaßen.

      ABER: Wenn Ulisses den Regeln wirklich Bedeutung zumessen würde, dann hätten sie sich im Vorfeld – gerade vor dem Hintergrund der jüngsten Debatten – zumindest mal Gedanken machen müssen, wie die Gronkh-Einladung auf manche Menschen wirkt. Und eine angemesse Antwort auf deren Reaktion zeigen können.

      (Einen Link zu den Vorwürfen habe ich eingebaut)

  2. Erstmal danke für die Verlinkung, ich bin aber mit dem Label des Links unglücklich. Es gibt meiner Meinung nach Antisemtische Stereotype in Aventurien und in den Büchern, die ich bespreche. Antisemtismus, also Feindlichkeit gegenüber dem Judentum selbst, sehe ich aber explizit nicht.
    Ich habe die Hoffnung, dass Ulisses in ihre eigenen Versprechen hineinwächst. Im Grundgesetz stehen auch viele Dinge, die noch nicht umgesetzt sind. Es ist natürlich legitim sie am ihrem eigenen Aussagen zu messen.

  3. Ich empfehle jeden, auch die Kommentare des Taz-Artikels zu lesen.
    Ein bisschen mehr davon hätte ich mir gewünscht – ich persönlich finde ja, das die Sexismus- und Vergewaltigungsvorwürfe bei Monstern beiderlei Geschlecht, die man danach für Knochenmaterial verbrennt, etwas… ??? sind, angesichts der Tatsache, das das Spiel an sich eine laufende Menschenrechtsverletzung ist, wenn man es in irgendeinerweise ernst nimmt. Bzw. es wäre viel schlimmer, viel, viel schlimmer, wenn man so ein Spiel als in irgendeiner Weise mit der Realität in Verbindung bringen würde, was aber keiner machen sollte… Und Teabagging… Ja, klassischer Sexismus ???

    1. Teabagging, echt? Das sind die „sexuellen Handlungen an Gegnern“, von denen die taz da schwafelt?
      Das ist ja wohl lächerlich.

  4. Was genau ist denn „heftige Kritik“ auf Facebook? Meiner Meinung nach impliziert dieser Ausdruck, dass eine große Mehrheit auf Facebook Kritik an Ulisses für diese Einladung übten.
    Nun habe ich die Diskussion zufälligerweise mitverfolgt und kann daher mit echten Zahlen arbeiten. An der Diskussion beteiligt waren ca. 50. Personen. Von diesen hatten ungefähr drei Personen eine klar ablehnende Haltung zu Gronkh. Die übergroße Mehrheit hingegen war sehr angetan von der Idee oder wusste schlicht nicht, wer Gronkh ist. Natürlich haben sich die genannten Gronkh-Gegner teils sehr heftig geäußert, aber das ist dann immer noch keine „heftige Kritik“.
    Insofern ist dieser Artikel eher als reißerisch zu bezeichnen und nimmt es möglicherweise mit der Wahrheit nicht sehr genau. Kein gutes Urteil für einen Artikel.

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