Kategorie: Uthuria

27-02-2013 / DSA

Porto Velvenya Cover

Der Sturm auf den Süden ist eröffnet.
Die Grüne Hölle erwartet Sie – zögern Sie nicht länger!

– Vorwort aus dem Abenteuer Porto Velvenya

Zögern ist das richtige Wort. So mancher DSA-Spieler wird Porto Velvenya mit Zurückhaltung und Skepsis begegnen. Der Abenteuerband ist bereits der zweite Anlauf zur Entdeckung des Südkontinents Uthuria. Der erste Sturm auf den Süden entpuppte sich als laues Lüftchen. Von der versprochenen Entdeckung „fremder Kulturen, sagenumwobener Schätze und Wunder jenseits aller Vorstellung“ war in An fremden Gestaden wenig zu sehen. In Porto Velvenya soll das Entdeckerabenteuer nun endlich beginnen.

Dabei ist Porto Velvenya nur der erste Teil der Regionalkampagne Grüne Hölle. Die dreibändige Kampagne wird Spieler und Spielleiter schrittweise mit dem Norden des Kontinents vertraut machen. Glücklichweise ist der zweite Teil Der Fluch der Blutsteine bereits für Mai 2013 angekündigt. Das baldige Erscheinen ist auch notwendig, endet das erste Abenteuer doch sehr abrupt und lässt den Spielleiter mit vielen offenen Fragen zurück. Doch der Reihe nach… Ausgangspunkt für den Sturm auf den Süden ist im Abenteuerband Porto Velvenya die gleichnamige Stadt an der Küste Uthurias. Dort öffnet die Grüne Hölle ihre Pforten.

14-02-2013 / DSA

AB_A193Es war wohl nur ein Missverständnis. Kann ja mal passieren. Lange Zeit hatte ich gedacht, An fremden Gestaden sei ein Entdeckerabenteuer. Das war falsch. An fremden Gestaden handelt gar nicht von Entdeckungen. Es ist nicht mal ein richtiges Abenteuer. An fremden Gestaden ist eine Wirtschaftssimulation.

Schade nur, dass mir das niemand vor dem Kauf gesagt hat. Verzweifelt habe ich durch An fremden Gestaden geblättert und vergebens den Abenteuerteil gesucht, der von der Erforschung und Eroberung dieses sagenhaften Südkontinents handelt. Leider gibt es diesen Teil nicht. Ich nahm an, das wäre ein Fehler. Als Ulisses im September kostenloses Bonusmaterial für An fremden Gestaden ankündigte, dachte ich deshalb: „Juhu! Der Fehler wird korrigiert.“ Gestern ist das Bonusmaterial erschienen. Und nun ist klar: Das war gar kein Fehler. Das soll so.

28-08-2012 / DSA

Im ersten Teil meines Berichts über das neue Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden“ habe ich vor allem die Abenteuerhandlung betrachtet. Mein Urteil ist dabei zwiegespalten ausgefallen. In diesem Text nun folgt der zweite Teil meiner Rezension, in dem ich einen Blick auf den Aufbau des Abenteuers werfe. Das erschien mir nötig, weil mir gerade in diesem Bereich viele Dinge negativ aufgefallen sind.

AUFBAU

Ulisses braucht endlich ein Lektorat. Ich äußere diese Forderung hier zum ersten Mal. Tippfehler, selbst wenn sie gehäuft vorkamen, haben mich bislang nicht gestört. Aber es geht beim Lektorat nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik. Es geht auch um den Inhalt. Und Ulisses braucht endlich ein Lektorat.

Natürlich tauchen in „An fremden Gestaden“ wieder mal Tippfehler auf. Es gibt zudem peinliche Copy-And-Paste-Fehler. Es gibt auch inhaltliche Widersprüche. An einer Stelle wird der Loyalitäts-Startwert der Schiffs-Mannschaft mit 7 angegeben, ein paar Sätze weiter steht 12. Was denn nun?

Das sind Fehler, die sich vermeiden lassen, wenn man das Abenteuer vor dem Druck vernünftig durcharbeitet. Wenn Ulisses professionell arbeiten will, dann müssen solche Amateurfehler abgestellt werden.

Schwerwiegender als solche vermeidbaren Flüchtigkeitsfehler finde ich aber die Fehler im inhaltlichen Aufbau.

28-08-2012 / DSA

Seit ein paar Tagen blättere ich durch das erste Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden„. Ein umfassendes Urteil über ein Abenteuer kann ich meist erst dann fällen, wenn ich es in unserer Runde durchgespielt habe. Alles andere sind Trockenübungen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle meinen Eindruck loswerden.

Der Text ist lang geworden, länger als geplant. Ich habe ihn deshalb auf zwei Beiträge aufgeteilt. Auf Spoiler habe ich verzichtet. Zumindest habe ich das versucht. Einzelne, ganz leichte Spoiler ließen sich nicht vermeiden. Diese dürften aber keinem Spieler den Spielspaß verderben.

Im ersten Teil meiner Rezension geht es um den Inhalt, um die Abenteuerhandlung. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir einzelne Teile richtig gut gefallen habe – andere hingegen nicht so. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem grundsätzlichen Aufbau des Abenteuers und meiner Schlussbemerkung.