Verflucht sei der X-Wing

X-Wing-GrundboxEs gibt Spiele, an denen kommt man nicht vorbei. Ich zumindest nicht. Star Wars-Spiele gehören dazu. Als im vergangenen Jahr auf der Spielemesse in Essen X-Wing – Das Miniaturenspiel erschien, stand ich vor einem Problem.

Tabletops sind eigentlich nicht mein Ding. Battletech habe ich früher häufig gespielt; in DSA-Schicksalspfade habe ich reingeschaut. Aber das war‘s eigentlich auch. Tabletops, bei denen die Spielfläche nur aus Geländestücken besteht und die Entfernung mit einem Maßband gemessen wird, habe ich nie gespielt. Hat mich auch nie interessiert. Und dann kommt X-Wing.

Eine Zeit lang konnte ich mich zusammenreißen. Doch eigentlich war mein Schicksal schon auf der Spielemesse besiegelt. Es kam, wie es kommen musste. Ich habe mir X-Wing gekauft. Mit weniger als 30 Euro für das Grundspiel ist die Einstiegshürde verdammenswerterweise so niedrig gelegt, dass der Kostenfaktor kein großes Hindernis war. Und jetzt bin ich drin, in dieser Tabletop-Spirale.

Im Grundspiel sind drei Miniaturen enthalten: Ein X-Wing und zwei Tie-Fighter. Das ist schon cool, war aber nicht cool genug. Weswegen ich mich nicht lange zusammenreißen konnte, und meine Miniaturensammlung um einen A-Wing und einen Tie-Interceptor erweitert habe. Wieder 20 Euro weg. Aber damit ist das Spiel jetzt noch viel cooler.

Doch eigentlich könnte es noch viel cooler sein. Zum Beispiel mit dem Millenium Falcon. Das wäre der Hammer. Doch der kostet zum Glück 27 Euro. Das ist viel Geld für eine einzige Miniatur. Eigentlich sogar zu viel. Deswegen werde ich diesmal standhaft bleiben. Ich werde mich zusammenreißen. Ganz bestimmt.

Wenn doch nur die Miniaturen nicht so cool aussähen…

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6 Gedanken zu “Verflucht sei der X-Wing”