Dragonbane Crowdfunding

Ein Kommentar

  1. Ironischer Weise liefert Franz das entscheidende Gegenargument für sein Plädoyer. Das ist nicht böse gemeint Franz gegenüber, den ich sehr schätze, sondern es verdeutlicht das Dilemma des Rollenspiel-Business.
    „Verzögerungen erklärt Franz Janson damit, dass die deutsche Rollenspielszene in vielen Bereichen nicht nach den üblichen marktwirtschaftlichen Kriterien funktioniere. Ein großer Teil der Arbeit werde nebenbei mit viel Enthusiasmus von Freiberuflern erledigt, für die diese Tätigkeit aber mehr Hobby als Beruf sei. Verlagen fehlen laut Janson strukturell Mittel, um Zeitpläne und Arbeiten zu beschleunigen. Sie seien stattdessen darauf angewiesen, dass freie Mitarbeiter ausreichend Zeit und Engagement einsetzten.“

    Genau an dieser Stelle bekommen die Crowdfundings oder Vorbestellungen ja ihre wichtige Bedeutung für die Verlage: Es ist ein Werkzeug nicht nur des Marketings und der Finanzierung, sondern auch des Risikomanagements. Natürlich führt Direktverkauf zur „Optimierung der Marge“, aber das ist auch erforderlich, weil das Rollenspielverlagsgeschäft ein unprofessionelles, und unrentables Geschäft ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Arkanil-Newsletter - Alle zwei Wochen Überblick und Einordnung aus der P&P-Szene. Kostenlos, jederzeit kündbar.

Erfahre mehr in der Datenschutzerklärung.

Hier geht's zum Archiv mit der Übersicht aller Newsletter.