Star Trek Adventures

8 Kommentare

  1. Ich sehe die Analyse anders.
    Die 1. Edition ist vom Layout her ein Alptraum. Viele Regeln sind unverständlich und/oder gut versteckt und oftmals auch sperrig (z.B. Raumschiffkämpfe finden bei uns gar nicht statt).
    Dass das Crowdfunding für die deutsche 2. Edition nicht mehr einbrachte, dürfte eher daran gelegen haben, dass die englische 2. Edition schon sehr lange veröffentlicht wurde und die deutsche Rollenspiellandschaft zumeist kein Problem mit der englischen Sprache hat.
    Entsprechend mussten vor allem deutsche Besitzer der englischen 2. Edition überzeugt werden, die deutsche Fassung zu kaufen.
    Aufgrund weiterer Layout-Verbesserungen und Einfügen der Errata und klareren Regeltexten scheint dies durchaus von einem gewissen Erfolg gekrönt gewesen zu sein.

    1. Zugestanden. Es wird nicht nur den einen Grund gegeben haben. Zusammengenommen kann man aber wohl festhalten, dass es keine perfekten Bedingungen für ein Crowdfunding waren. Und da ist die eingesammelte Summe wohl ein solides Ergebnis.

  2. Hmmm, interessanter Artikel und noch eine interessantere Frage. Vor allem vor dem Hintergrund, dass immer mehr Rollenspiele gecrowdfundet werden. ich würde sagen, ein Crowdfunding ist dann ein Erfolg, wenn alle Kosten (incl. denen für Zusatzprodukte) gedeckt sind und ein Gewinn erzielt wurde.

    1. Gab es je ein Crowdfunding, das so kalkuliert wurde, dass damit kein Gewinn gemacht werden konnte?

      Ok, vielleicht bei Nischensystemen – inzwischen sind aber doch alle größeren Crowdfundings schon lange keine Schwarmfinanzierung mehr, sondern reine Marketinginstrumente geworden. Oder kommt euch das anders vor?

      1. Eben! Ich schließe mich auch nicht der Sicht Arkanils an, dass ein Crowdfunding nicht erfolgreich ist, wenn es nicht ein Vielfaches der Zielsumme erreicht. Aus meiner persönlichen Sicht ist ein Crowdfunding per Definition dann ein Erfolg, wenn die Zielsumme exakt erreicht wird.
        Jede Übererfüllung des Ziels, also 100%+ ist zwar toll und das Erreichen von Stretch Goals auch, wenn diese tatsächlich attraktiv sind. Aber ich finde es komisch, erst dann von Erfolg zu sprechen, wenn ich mein Ziel vier oder acht-mal übererfülle. Dann verlieren Zahlen und Ziele ihre Bedeutung.

  3. Spannend ist ja auch die Frage, ob es eigentlich von den wenigen Verlagen in deutschsprachigen Raum belastbare Zahlen dazu geben würde? Ich bin da immer nicht so firm drin, aber müssen gmbhs usw nicht regelmäßig was veröffentlichen? Wäre schon interessant…

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