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Schlagwort: Mittelreich
Konflikte, Gewalt und Zerstörung sind beständiger Teil der aventurischen Geschichte. Längere Friedenszeiten waren die Ausnahme,…
Es ist nicht immer leicht, den Überblick über die geplanten DSA-Bücher zu bewahren. Die Liste der angekündigten Themenbänden und Spielhilfen ist mittlerweile ebenso lange wie vielfältig. Geplant sind für Aventurien unter anderem ein Drachenband, ein Kriegerakademienband, ein Tempelband, einen Namenlosenband, einen Hexenband, einen Band über die Geschichte Aventuriens und einer über die Küche Aventuriens, eine Settingsbox über das elfte Zeitlater und eine Spielhilfe über das Reisekaisertum.
Die Spielhilfe über das Reisekaisertum war auf der DreieichCon 2012 Thema eines Workshops. Autor Jens Ullrich gab dabei Einblick in Inhalt und Aufbau des geplanten Bandes. Nandurion hat die wesentlichen Informationen in einem Bericht zusammengefasst. Es zeigt sich erneut: Die Beschreibung Aventuriens durch offizielle Publikationen wird immer kleinteiliger und detaillierter.
Als DSA-Spieler bin ich zutiefst autoritätsgläubig. Gardisten, Geweihte und Gildenmagier werden von mir stets mit Respekt behandelt. Ihr Wort hat Gewicht. Dabei weiß ich zwar durchaus zwischen einem tumben Büttel und einer gelehrten Spektabilität zu unterscheiden. Doch selbst der versoffene Nachtwächter in irgendeinem nostrischen Dorfflecken ist für mich Inhaber einer amtsgegebenen Autorität, die ihn zunächst einmal zu einer Respektperson macht.
In besonderem Maße trifft dies auf Personen zu, die allein durch ihre Geburt höchsten Respekt genießen: Adlige. Sie sind für mich die Respektpersonen schlechthin. Ihr Wort ist Gesetz, ihre Autorität ist unerreicht.
Zumindest war das mal so.
In den letzten Jahren haben Adlige in meiner Wahrnehmung einen dramatischen Autoritätsverfall erlitten. Selbst Träger höchster Adelstitel mussten sich weit größeren Mächten beugen. Emporkömmlinge konnten überall in Aventurien Herrschaft, Titel und Autorität an sich reißen – während der Adel weitgehend hilflos dabei zusehen musste, wie seine eigene Macht verfiel.
