Mit den Streitenden Königreichen ist im Mai die erste Regionalbeschreibung für DSA5 erschienen. Höchste Zeit also für eine Antwort auf die Frage: Taugt die was?
Kategorie: Aventurien
Nach dem Lesen des ersten Regelerweiterungsbandes für DSA5 stellt sich vor allem eine Frage: Wer braucht eigentlich ein solches Aventurisches Kompendium?
Was hätte ich bloß ohne das Aventurische Kompendium gemacht? Wahrscheinlich keinen neuen Blogbeitrag geschrieben.
Der neue Aventurische Almanach ist einer von zwei DSA5-Kernbänden. Der andere ist das Grundregelwerk. Beides sind gute Bücher. Besser noch wäre sie aber, hätten sich mal abgestimmt.
Das Aventurische Bestiarum ist keine DSA5-Variante der Zoo-Botanica Aventurica. Es ist anders, es ist besser.
Offenbarung des Himmels ist der erste „echte“ Abenteuerband für DSA5. Er richtet sich ausdrücklich an Einsteigerhelden. Doch Rollenspiel-Neulinge sollten den Band eher nicht in die Hand nehmen.
Eine doppelte Premiere: Hexenreigen ist nicht nur das erste DSA5-Abenteuer, es ist auch der erste Teil der neuen Heldenwerk-Reihe.
Geweihte als Meisterpersonen sind okay. Aber ein Geweihter als Heldencharakter? Das war bislang nichts. Mit DSA5 könnte sich das ändern.
Tata und Tusch. Das DSA5-Grundregelwerk ist da. Das beste DSA aller Zeiten. Und dafür ist es sogar überraschend gut geworden.
Dunkle Geheimnisse, fiese Verräter, konservative Geweihte und ein wenig Action. Aus diesen Zutaten hat Chris Gosse das rundum gelungene DSA-Abenteuer Veritas gebastelt – das erste von vier Hauptabenteuern der Quanionsqueste.
Die DSA-Welt ist um eine Produktreihe reicher. Abenteurer in Aventurien sind nicht länger allein auf Stift und Papier oder Maus und Monitor angewiesen. Mit dem Tabletop-Spiel „Schicksalspfade“ lassen sich Abenteur fortan mit Hexfeldern und Miniaturen bestreiten.
Das „Schicksalspfade“-Grundregelwerk und das dazugehörige Kartenset sind seit dem 18. Oktober erhältlich. Für 35 Euro habe ich mir das Regelbuch geholt, das – so steht es hinten auf dem Band – alles enthalten soll, „was du benötigst, um gemeinsam mit deinen Freunden auf den Schicksalspfaden zu wandeln“.
Elixiere, Artefakte, Zauberzeichen – das Salz in der magischen Suppe. In meiner aventurischen Welt bin ich bislang meist ohne diese Zutaten ausgekommen. Über die Möglichkeit der gegenständlichen Zauberei bin ich mir zwar stets bewusst gewesen, doch zum Einsatz kam sie nur selten. Die Folge war ein manchmal etwas fader Geschmack; es fehlte hier und dort der Pep.
Das neue Regelwerk Wege der Alchimie verspricht Abhilfe. Auf knapp 200 Seiten liefert der Band die nötigen Zutaten, um das Spiel in Aventurien um die besondere Wirkung von Tränken und Pülverchen, magischen Gegenständen und zauberkräftigen Zeichen anzureichern.
Dabei sind Regeln für Alchimie, Artefaktherstellung und Zauberzeichen keine Neuerung. Die gegenständliche Zauberei wurde bereits in Wege der Zauberei und ausführlich in der Regelergänzung Stäbe, Ringe, Dschinnenlampen behandelt.
Mit dem Kompendium Wege der Alchimie fassen die drei Autoren Chris Gosse, Uli Lindner und Thomas Römer die relevanten Texte zusammen und nehmen kleinere Neuerung vor. Das Ergebnis ist nach eigenem Bekunden „ein Erweiterungsband für die Regeln, die bereits in Wege der Zauberei abgedruckt worden sind.“
