31 Kommentare

  1. Irgendwie ist das schon ne Menge Fell, das da in Myranor unterwegs ist. Nicht so meins, kann ich nur sagen. Ich hätte mir irgendwie mehr Kreativität gewünscht. Und auch wenn das ein rein subjektives Urteil ist, beschleicht mich irgendwie so das Gefühl, dass ein Großteil der Rassen mal wieder nicht spielfähig, weil sie zu abgefahren, weltfremd, dümmlich und sowieso lebensunfähig sind 😉

  2. Schöner Artikel 🙂 Aber ich muss mich Nils Meinung anschließen. Irgendwie spricht mich Myranor nicht richtig an. Zu viel Fell und zu viele Rassen. Vielfalt in der Rassenauswahl bedingt leider nicht automatisch ein vielseitiges bzw. -schichtiges Setting. Irgendwie wirkt Myranor dann doch wieder auf eine spezielle Weise zu bodenständig – liegt vielleicht am Aventurien-Flair der manchmal durchkommt.

    Ich habe die alte Box, das neue Grundbuch und sogar Wege nach Myranor hier und lese immer mal wieder rein, aber irgendwie packt mich das Setting einfach nicht. Wirklich schade, da ich die Idee mit dem ehemaligen Großimperium, das im Zerfall begriffen ist, doch recht cool finde.

    Mit weniger Fell und mehr originellen Kulturen für Menschen hätte mir das Setting vermutlich besser gefallen. Gerade die Ban Bargui finde ich saucool und würde gerne mal einen entsprechenden Charakter spielen, aber dann finde ich den Rest des Settings wieder so unpassend, dass ich die Idee schnell wieder verwerfe. Ganz zu schweigen vom Regelwerk 😉

    1. Ich hin zwar noch hin- und hergerissen. Aber mein Eindruck von Myranor hat sich schon gewandelt (positiv). Das hat auch was mit „Unter dem Sternenpfeiler“ zu tun. Ich hab es noch nicht vollständig gelesen, aber es ist für mich eines der besten DSA-Bücher, die ich bislang in der Hand gehalten habe.

      Davon ab: Man darf auch nicht vergessen, dass der Kontinent riesig ist. Es gibt zwar viele Spezies, aber auch viel Platz.

  3. Wirklich schöner Beitrag.
    Ich finde es gut das du versuchst dich auf Myranor einzulassen, viele Spieler sind
    nicht so tolerant, dem Güldenland gegenüber. Ich persönlich sehe Myranor in meinem
    Dere als vorhanden an und rein theoretisch besteht für die Spieler sogar die Möglichkeit darüber zu schiffen. Auch handelt das Horasreich mit Myranor, wenn jedoch sehr selten, so alle paar Jubeljahre. Myranor soll für meine Gruppe eben das Güldenland bleiben, etwas das zwar für den einfachen Bauern unerreichbar ist, jedoch für Helden eine nicht zu unterschätzende, aber mögliche Aufgabe.

    Beste Grüße
    Malchenstein

  4. „Neben den Menschen gibt es Myranor noch drei weitere Spezies, die bereits aus Aventurien bekannt sind: Zwerge, Echsenmenschen, Grolme und Risso.“

    😉

  5. Die ach so abgefahrenen Loualil nennen man auf der westlichen Seite des Meers der sieben Winde auch gerne Nixen oder Necker.

    Minotauren gibts auch auf den Zyklopeninseln (und im Orkland ;-)).

    Ottermenschen sieht man immer wieder in den Häfen von Rivilauken oder Brinbaum oder gar in den Burgen des Widderordens in Otra oder Tralsky.

    Also so abgefahren ist das alles eigentlich gar nicht. Und Orks und Goblins sind ja auch nicht grade „normal“ :-).

    Für einen Bekannten der mit mehr mit einer griechisch-römischen Sagenwelt statt einer nordischen aufwuchs, wirken Satyre und Zentauren viel vetrauter als Elfen oder Zwerge.

    1. Necker und Loualil sind zwar miteinander verwandt. Aber es schien mir deutliche Unterschiede zu geben.

      Dass mit den Minotauren wusste ich nicht. Für mich gehören sie also nicht zu den Bekannten. 🙂

  6. Entschuldigung. Ich kann den Klugscheißer in mir nicht bändigen. Bei „Neben den Menschen gibt es Myranor noch drei weitere Spezies, die bereits aus Aventurien bekannt sind: Zwerge, Echsenmenschen, Grolme und Risso.“ konnte ich mich ja noch beherrschen. Ich meine… Bis vier zählen bekomme ich auch nur an guten Tagen hin.

    Aber wenn du dann noch Rinder und Otter zu feliden Spezies ernennst, dann kann ich nicht mehr ruhig sitzen bleiben. Denn nicht alles was Fell hat, ist damit gleich eine katzenartige Spezies.

    Ich sehe die Tiermenschen übrigens nicht (wie einige andere Kommentatoren) als Zeichen dessen, dass man hier sonderlich unkreativ war. Eine wirklich neue Spezies zu erfinden, die dann auch noch in einem Abenteuerrollenspiel spielbar sein soll, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. Man baut immer Elemente dessen was man kennt neu zusammen. Und so orientiert man sich an dem was man aus der echten Welt kennt. In Aventurien laufen so Menschen, primitive Menschen, primitive Menschen mit Pelz, Menschen mit spitzen Ohren, kleine Menschen, kleine Menschen mit Pelz und so weiter herum.
    In Myranor eben vermenschlichte Tiere. Was daran jetzt weniger kreativ sein soll, verstehe ich nicht. Ist eben kein klassisches EDO-Fantasy.

    1. Na toll… Nur weil ich eine Stunde brauche um mich durch Artikel aus meinem rss-feed zu lesen und dann nicht die Seite aktualisiere, um zu schauen, ob in der Zwischenzeit Kommentare dazu gekommen sind, klugscheiße ich hier nur über Sachen bei denen andere schon schneller waren… Das ist doch peinlich… Ich stell mich da drüben in die Ecke und schäme mich.

    2. Naja, die Kritik richtet sich darauf, dass man bei Myranor schnell das Gefühl bekommt die Macher hatten die „Masse statt Klasse“-Idee. Hauptsache jede Menge „abgefahrene Viecher“ rein ins Setting, dann wird es schon schön exotisch und fremdartig 😉 Das empfinde ich teilweise auch so wenn ich durch die einzelnen Bände blättere.

  7. Wie oben bereits geschrieben, gibt es die meisten der Rassen aus WnM auch in Aventurien (die Satyare gibt es als Faune auf den Zyklopeninseln; die Zentauren gab es in der avent. Vergangenheit). Der große Unterschied zu Aventurien liegt mMn eher darin, dass man all diese Rassen jetzt auch als SC ermöglicht, während das in Aventurien alles NSC sind. Und ob gestaltwandelnde Drachenwesen (Mantrakim), kaiserliche Halbdrachen und Dschinnengeborene jetzt weniger GN sind, wage ich auch zu bezweifeln. 😉

    1. Das stimmt schon. Der große Unterschied ist, dass es diese Rassen als SC gibt – und dass sie in Myranor (gefühlt) prominenter platziert sind als in Aventurien. In Aventurien gibt es auch jede Menge abgefahrener Rassen. Doch die tauchen nur selten und an entlegegenen Ecken auf.

  8. Wir spielen auch in Myranor, und zwar die Rassen bunt gemischt. Gern der Truppe ist der Tighrir-Gladiator, der wegen seiner Größe im bewaffneten Nahkampf eine um 1 höhere DK bekommt, und die Ashariel-Widlniskriegerin. Die andern Spieler haben schon einmal ihre Heldne gewechselt oder selbiges vor. So hatten wir schon ’ne Menge drin: Ravesaran-Zatura-Geweihte, menschliche Onachos-Totenbeschwörerin, leonische Heilzauberin, amaunischer magischer Dieb, Shingwa-Dieb, Zwergeneinbrecher und demnächst Illacrion-Hellseherin, wieder menschlich.
    Die Eigenheiten der verschiedenen Rassen können das Spiel schon ziemlich bereichern. Z.B. war es sehr lustig, als sich die Ashariel und der Tighrir in einer Riksah von einem schmächtigem Amaun durch die Gegend fahren ließen;).
    Mich stört nur die starke SF-Lastigkeit, die im Magiebereich noch über dem üblichen DSA-Standard liegt, und das Magie relativ teuer ist im Verhältnis zur Regenerationsrate der AsP. Aber das ist leider typisch DSA.
    Von daher kann ich jedem nur empfehlen, mal den Sprung zu wagen und in Myranor zu spielen.

  9. Interessante Spezies-Schau. Ich denke, man sollte nicht vergessen, dass die Palette der spielbaren Spezies groß genug ist, um ein paar extreme Vertreter zu verkraften. Pardir sind z.B. sehr schöne NSC und es ist nicht verkehrt, sie Spielern als SC zur Verfügung zu stellen. Die passen natürlich nicht in jede Gruppe und es bietet sich an, da ein weniger radikales Exemplar zu spielen. Beide Punkte gelten aber ja nu auch für aventurische Praiosgeweihte als SC…
    Was die Kynekophalen angeht, sind diese in WnM wirklich etwas abschreckend beschrieben, aber ich mag diese Spezies sehr gerne. Aus älteren BEschreibungen würde ich herauslesen, dass die Kynekophalen besser sind, als ihr Ruf.
    Ebenso, wie für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte, wird jeder ein paar Spezies finden, die ihm gar nicht schmecken wollen. Auch hier zeichnet sich Myranor durch seine Vielfalt aus. Zugegeben, der ständige Zuwachs an Tier/Mensch-Kombinationen wirkt vielleicht auf den ersten Blick nicht besonders kreativ, ist es meiner Meinung nach aber doch, wenn man sich die ausgearbeiteten Spezies dann etwas genauer ansieht.

    1. Ich finde Kynokephalen auch super, gerade wegen ihrer Rudelmentalität. Ihre Fürsorge und Loyalität ist ein schönes Kontrast zu ihrem abschreckenden Äußeren und Verhalten (Aasfresser etc.).

  10. Ich hab mir damals die erste Myranor-Box gekauft, wir haben uns alle herrlich über das grandiose Porträt des „Shingwa-Einbrechers“ und seine nachwachsende Zunge amüsiert (war doch so, oder? Ist schon über 10 Jahre her) und danach ist die Box dann im Schrank verstaubt.
    Also irgendwie… war das nix für mich. Und da wir noch so viele Abenteuer in Aventurien auf unserer To-Do Liste hatten (und haben) ist Myranor für mich nie mehr ein Thema gewesen.
    Wird es bis zu meiner Rente vermutlich auch nicht mehr im großen Stil werden, auch wenn die ganzen Kinderkrankheiten von damals inzwischen sicherlich ausgemerzt sind. Manchmal muss man halt Prioritäten setzen…

  11. Jörg Raddatz sage mal auf der Frage warum man sich in Myranor für die Tierrassen entschieden hat, das es eben auch spielbar sein muss. Sicher kann man auch irgendwelche entstellten Tantakelwesen als Spielcharaktere erschaffen und dann sagen wie kreativ man doch ist, aber bei einer Hauskatze einem Löwen und einen Panther kann man sich viel besser hineinversetzen weil man weiß wie sich diese Tiere eben verhalten. Wie man bereits festgestellt hat sind viele Rassen aber auch gar nicht so fremd, nur eben selten in Aventurien.

    Ich selbst fand das immer toll gerade weil es so anders war, andere fanden es eher abschreckend, das sehe ich ja selbst in meiner Gruppe. Aber ich bin auch der Meinung entweder ist es eine Welt und da gibt es nun mal immer Wege das man sich in die Quere kommen kann wenn der neugierige Amaunir mal wissen will was es so weit im Osten jenseits des Meeres zu endecken gibt, oder man hätte es wie Tharun gleich in eine Globule auslagern sollen. Dies künstliche Käseglocke um Aventurien „Keiner darf rein weil“ finde ich jedenfalls extrem ünglücklich gelöst.

  12. „Problematisch an Zentauren ist, dass mit ihnen der übliche Abenteuereinstieg nicht mehr funktioniert. Auftraggeber können die Helden nicht mehr in der Taverne beim Bier anheuern. Die Gruppe trifft sich jetzt immer vor der Taverne an der Tränke.“

    Das ist einfach unschlagbar gut 😀 Hab mich wirklich köstlich amüsiert. Ganz vielen Dank für diesen schönen Artikel.

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