3 Kommentare

  1. Ich habe bisher beim Spielen noch nie erlebt, dass Sprachbarrieren den Spielspaß großartig getrübt hätten. Wie gesagt idR reicht Garethi für grob überschlagen 80% der Gespräche aus. Zumindest bei uns findet sich fast immer in einer nichtmenschlichen Gruppe zumindest einen NSC der ein paar Brocken Garethi spricht, sofern keiner der Helden die benötigte Sprache beherrscht, was durchaus noch realistisch ist, sofern es keine gänzlich isolierte Gesellschfat ist.

    Ich finde das Helden, die sich eher auf Wissensgebiete spezialisiert haben, eh oft genug daneben stehen, da gerade Kampf und auch körperliche Aktionen (z.B. Auskundschaften) sehr viel Spielzeit kosten. Da dürfen sie ruhig mal im Vordergrund stehen, wenn es um Kommunikation geht.

    In unserer Gruppe ist es zudem gängig SEs auf Sprachen zu vergeben, mit denen man konfrontiert wurde und ich finde es eigentlich begrüßenswert, wenn der Weidener Krieger sich überlegt, doch einmal ein paar Punkte in Tulamidya zu vergeben, bevor er sich Hiebwaffen 18 oder Waffenmeister Schild holt.

    Zu deinem Beispiel mit den Filmen: ich fand z.B. beim 13. Krieger gerade den Teil, bei dem der Protagonist mit der Sprachbarriere konfrontiert wurde und sich die Fremdsprache nach und nach aneignet, den besten Part des Films überhaupt.

    1. In der Regel kommen die Spieler mit Garethi relativ weit. Das stimmt. Aber momentan zieht es meine Heldengruppe im Rahmen der Drachenchronik tief in die Khom-Wüste. Garethi spricht dort kaum jemand. Daher überlege ich gerade im Vorfeld, in wie weit das vielleicht den Spielspaß trüben könnte.

      „13. Krieger“ ist übrigens ein schönes Beispiel. Das ist wirklich eine gute Szene. Aber auch eine Ausnahme. 🙂

      1. Zu dem konkreten Beispiel mit der Expedition in die Khomwüste: Eine Expedition plant man, wenn man an etwaige Sprachbarrieren nicht gedacht hat, hat man einfach schlecht geplant. Da würde ich dann auch, als Meister, die Spieler entsprechend vor Schwierigkeiten stellen.
        Ich persönlich würde die Sache folgendermaßen handhaben:
        Alltägliche Situationen wie z.B. Fragen nach Wasser, Nahrung etc. wären kein Problem.
        Speziellere Themen, z.B. eine Wegbeschreibung, würde ich über entsprechend erschwerte Sprachenkunde-Proben abwickeln (beispielsweise wer Tulamydia mit mehr als 10 oder als MS beherrscht +3 oder so ähnlich) und die Ausführungen dann angepasst detaillieren.
        Bei wirklich komplexen Geschichten, und dazu würde ich die Verhandlungen in Birscha zählen, wäre dann Rollenspiel angebracht. Das Ganze angereichert mit passenden Proben für die Helden um das Spielgleichgewicht zu wahren.

        Als Spieler habe ich einmal einen wirklich lustigen Spielabend erlebt als die Gruppe irgendwo gestrandet war und wirklich niemand die Sprache der Leute dort auch nur annähernd verstanden hat.
        Der Spielleiter hat nur Aktionen beschrieben und ansonsten in einem unverständlichen Kauderwelsch geredet aus dem man sich aber, im wahrsten Sinne, „mit Händen und Füßen“ langsam Grundbegriffe der Sprache erschlossen hat. Dabei gab es natürlich die haarsträubensten Missverständnisse.
        Nach einem Abend in dem Modus haben wir dann gesagt das wir die Verständigung auf die oben beschriebene Art regeln.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert