4 Kommentare

  1. Zwei kurze Dinge zu diesem Artikel:

    1. Viele der heutigen Computer-Rollenspiele orientieren sich stark an D&D. Nicht umgekehrt. Und das ist rein historisch bedingt. D&D war eher da 😉 Das erste Computer-Rollenspiel hieß übrigens auch: DnD.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dnd_(Computerspiel)

    2. Mal ehrlich, in den meisten Fantasy-Rollenspielen geht es viel ums Kämpfen. Und D&D macht das wirklich richtig gut. Jeder kann etwas und kann sich im Kampf einbringen. Filter mal DSA und Co. da werden in den Abenteuern fast genauso viele Monster verkloppt 😉 Ein Blick in die Regelwerke von aktuellen Mainstream-Fantasy-Rollenspielen wird vermutlich auch offenbaren, dass der dickste Regelkomplex der Kampf ist (siehe DSA und SpliMo).

    Davon ab, wie Thomas (DORP) schon schreibt, steht dir Dir bei allem anderen D&D5 nicht im Weg. Nur weil das Zuckerbäcker-Talent nicht auf deinem Charakterbogen steht, heißt das nicht, das dein Charakter keiner sein darf.

  2. >>Wenn ich, egal in welchem Rollenspiel, einen Charakter erschaffe, fange ich mit dem Hintergrund an: Wo kommt der Charakter her? Wo will er hin? Wie will er dort hinkommen? Dann versuche ich diesen Hintergrund im Rahmen der Charaktererschaffung in Regelwerte umzusetzen.<<

    In der Theorie ein netter Ansatz. Wobei ich gemerkt habe, dass bei mir – wenn ich diesen Ansatz halbwegs konsequent verfolge – die Charaktere regelmäßig, scheps oder gar verdreht geraten. Faulende Kompromisse aus Hintergrund und Regelkorsett sozusagen. Gerade Spiele, die auf ausgefeilte "Point-Buy"/Kaufsysteme zur Charaktererschaffung setzten, haben dabei überdurchschnittlich häufig versagt.

    Ein Rollenspiel ragte bei dieser Vorgehensweise jedoch besonders heraus – so sehr, dass ich bald die Lust verloren hatte die Charaktere zu spielen. (Was bei mir wirklich selten vorkommt.) Das Spiel schimpft sich DSA 4.X.

  3. Von mir wirst du sicher nirgends eine D&Dnext Verteidigung lesen, da bin ich fast bei dir.
    Warum du dennoch an der D&D Bewertung scheiterst, scheint daran zu liegen, dass dir das Selbstverständnis von D&D nicht bekannt ist.
    Kampf hat dort die meisten regeln, weil man es am schlechtesten am Tisch nachspielen kann. Viele andere Dinge jedoch schon . d.h. für D&D Spieler der alten Schule, ist es normal keine Regeln für die Dinge zu haben, für die sie eh keine brauchen.

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