Kategorie: DSA

24-05-2011 / Community

AB 170 - Drachenschatten - Urheber: Arndt DrechslerIm Sand verborgen von Chris Gosse ist das erste Abenteuer der Drachenchronik. Es ist der Auftakt, gleichsam der Prolog, zu der vier Bände umfassenden Kampagne. Vor einigen Tagen haben wir in unserer Spielrunde dieses erste Abenteuer erfolgreich abgeschlossen und mit „24 Stunden in Khunchom“ bereits das zweite Abenteuer der Drachenchronik begonnen.

Höchste Zeit also, an dieser Stelle einen kleinen Spielbericht samt Bewertung von Im Sand verborgen abzugeben.

Klappentext:

Hilbert von Puspereiken, Adeptus Primus des berühmten Erzmagiers und Echsenforschers Rakorium Muntagonus, will in der Khômwüste nach Relikten aus der legendären Hinterlassenschaft des Gottdrachen Pyrdacor suchen, der vor Tausenden von Jahren vernichtet wurde. Bald aber wird klar, dass er nicht der einzige auf der Jagd nach diesen Relikten ist. Eine unbekannte Macht mischt sich in die Nachforschungen ein, die größere und gefährliche Pläne mit seinen Forschungsergebnissen im Sinn zu haben scheint.

Spielbericht:

Zwei Vorbemerkungen:

1. Als Spielleiter habe ich mir die Worte des Autors Chris Gosse zu Herzen genommen und das Abenteuer an den Spielstil unserer Gruppe angepasst. An einigen (wenn auch wenigen) Punkten weicht unser erlebtes Abenteuer vom originalen Text ab.
2. Wer Im Sand verborgen noch als Spieler erleben möchte, sollte JETZT aufhören zu lesen.

18-05-2011 / Community
17-05-2011 / Community
13-05-2011 / Community
11-05-2011 / Community

Auf DORP, einer unabhängigen Seite zum Thema Rollenspiel, gibt es ein interessantes Interview mit Mario Truant zu sehen. Darin werden dem Verlagsleiter von Ulisses unter anderem Fragen zu DSA5 gestellt. Aber seht selbst:

Interessant wird es ab Minute 2:50. Dort wird Mario Truant gefragt, ob Ulisses an DSA5 arbeitet. Die Antwort lautet: „Nein“. Scheinbar. Denn was er eigentlich sagt, klingt deutlich nach einem „Ja“.

Schauen wir uns seine Aussagen in Ruhe an.

„Wir sind völlig zufrieden mit DSA4.“

Das hört sich zunächst wie ein Dementi an. Doch ist es das auch? Natürlich nicht. Zufriedenheit mit DSA4 und die gleichzeitige Arbeit an DSA5 sind kein Widerspruch.

Interessant ist zudem, was Mario Truant nicht gesagt hat. Er hat gesagt: „Wir sind völlig zufrieden mit DSA4.“ Er hat aber nicht gesagt: „Die Spieler sind völlig zufrieden mit DSA4.“ Das wäre jedoch die entscheidende Aussage gewesen, denn Ulisses muss in erster Linie die Zufriedenheit der Kunden im Auge habe. So lässt der Satz viel Raum für Spekulation.

Doch Spekulationen bringen uns nicht weiter. Lassen wir Fakten sprechen. Fakten lügen nicht.

10-05-2011 / DSA

Die Pforten der Role Play Convention in Köln sind geschlossen. Zwei Tage lang hat Ulisses dort Einblick in die künftige DSA-Planung gegeben. Von besonderem Interesse war der Workshop am Samstag, von dem sich eine ausführliche Zusammenfassung auf Nandurion findet. Vier große Ankündigungen haben diesen Workshop dominiert.

1. Die große Umfrage

Die Bundesrepublik macht es vor, Ulisses macht es nach. Der Verlag startet seinen eigenen Zensus 2011. Ab Juli wird jeder Publikation ein Fragebogen beigelegt, in dem nach den Wünschen der DSA-Spieler gefragt wird.

Diese Umfrage ist eine großartige Idee. Es ist die beste Möglichkeit, mehr über die Interessen der Spieler zu erfahren. Wenn deren Wünsche in zukünftigen Publikationen verstärkt berücksichtigt werden, können alle Beteiligten davon nur profitieren.

Bislang beschränkte sich der Austausch zwischen Ulisses und der DSA-Gemeinde vorwiegend auf zwei Wege: Über das Internet und auf diversen Conventions. So rege die Teilnahme der DSA-Spieler dort auch sein mag, ein repräsentatives Stimmungsbild wird Ulisses dadurch nicht erhalten haben. Durch die Kundenumfrage werden sich hoffentlich Spieler zu Wort melden, die weder Cons besuchen noch fleißig in Foren tippen. Die Aussicht auf ein kostenloses Abenteuer dürfte zur einer hohen Rücklaufquote des Umfragebogens führen.

Eine Frage bleibt aber: Was macht eine Spielrunde, die in ihrer kompletten Besetzung an der Umfrage teilnimmt, und im Anschluss fünfmal das gleiche Abenteuer auf dem Tisch liegen hat? Da wäre es vielleicht besser gewesen, statt eines Abenteuers eine kleine Spielhilfe auszuloben.

Aber gut. Einem geschenkten Gaul… und so weiter. Es bleibt eine tolle Sache. Applaus, Applaus, Applaus.

07-05-2011 / DSA
04-05-2011 / Community
04-05-2011 / DSA
29-04-2011 / Community

DSA - Kampf beschleunigen„Wenn du ein Nerd bist, kannst du nicht cool sein. Und umgekehrt.“ – Wikipedia

Nerds sind merkwürdig. Allein schon ihr Äußeres: Lange Haare, Hornbrille, karierte Kurzarmhemden, aus deren Brusttasche Stifte herausragen. Und dann die Sprache. Für Außenstehende ist eine Unterhaltung zwischen Nerds schwer verständlich (was manchmal darin liegt, dass sie Klingonisch sprechen). Nerds interessieren sich für Naturwissenschaften und Technik, aber nicht für Sport. Mit Begeisterung reden sie stundenlang über die Feinheiten des neue iOS-Update. Aber auf die Frage nach den Spielergebnissen vom Wochenende antworten sie bestenfalls mit einer Schilderung ihres jüngsten WoW-Raids. 

Können solche Menschen cool sein?

Natürlich nicht.

Aber es soll auch andere Nerds geben. Nerds, die sich modisch kleiden, aktuelle gesellschaftliche Trends mit Interesse verfolgen und in einem weitgefächertem sozialen Netz eingegliedert sind. Es soll Nerds geben, die bei einem Bier stundenlang darüber diskutieren, ob Borussia Dortmund den 5-Punkte-Vorsprung über die Ziellinie bringen kann. Ich habe sogar schon von Nerds gehört, die tätowiert sein sollen.

Nerd und gleichzeitig cool?

Und plötzlich wird das eigentlich Undenkbare denkbar: Irgendwo dort draußen gibt es coole Nerds.

Das klingt zunächst wie eine Verheißung. Doch in Wahrheit ist es eine schwere Bürde.

28-04-2011 / DSA

Das Rezept für einen erfolgreichen Blogeintrag? Ganz einfach: Eine provokante These gewürzt mit einer Prise Polemik. Schon rappelt’s in der Kommentarbox.

Hier im Blog halte ich mich meist zurück. Aber tief in meinem Herzen bin ich ein großer Fan von Provokation und Polemik. Friede, Freude, Eierkuchen ist doof.

Daher habe ich einen leisen Jubelschrei ausgestoßen, als ich den neuen Beitrag im Blog von Michael Masberg gelesen habe. Unter der Überschrift „DSA ist keine Soap“ finden sich gleich reihenweise ganz herrliche Provokationen.

Im Kern dreht sich der Beitrag um das jüngst auf Wolkenturm.de veröffentlichte DSA-Material. Die ehemaligen Redakteure Katharina Pietsch, Tyll Zybura und Mark Wachholz bieten dort Texte zum Download an, die keine Verwendung im offiziellen Aventurien gefunden haben. Michael geht in seinem Blogbeitrag der Frage nach, was die Motive für die Veröffentlichung dieses Materials sein könnten.

Meint man es gut mit den Dreien, ließe sich vermuten, dass sie den DSA-Fans einfach nur kostenlos Spielmaterial zur Verfügung stellen wollen. Michael Masberg meint es nicht gut. Er vermutet Gehässigkeit und Geltungssucht.