Es gibt zwei Fantasie-Welten, die ich heute noch mit einem Mix aus Nostalgie und Neugier verfolge: Aventurien und das BattleTech-Universum.
Schlagwort: Romane
BattleTech-Romane gibt es seit 1986. Doch zum Leben erweckt wurde das Battletech-Universum erst mit En Garde von Michael A. Stackpole.
In kurzer Folge sind zwei neue Bücher mit DSA-Kurzgeschichten erschienen. Mit Netz der Intrige der lange erwartete Band für Myranor und mit Schattenlichter eine Sammlung von Geschichten aus der aventurischen Metropole Gareth. Ansich sind diese Kurzgeschichten-Bände eine gute Idee.
Ende Mai startet Ulisses die DSA-Roman-Umfrage. Im Gegensatz zur Umfrage Ende 2012 gehen die Frage diesmal weit weniger in die Details. Besonders interessant sind eigentlich nur zwei Fragen.
Nur wenige DSA-Romane sind wirklich gut. Macht von Michelle Schwefel gehört dazu. Der erste Teil der „Answin von Rabenmund“-Reihe liegt im DSA4-Forum auf Platz 3 der am besten bewerteten Romane. Direkt dahinter folgt der Nachfolgeband Verrat. Die Romanreihe um den langjährigen Weggefährte Kaiser Retos, der sich nach dem Verschwinden Kaiser Hals selbst zum Kaiser krönen ließ, sollte ursprünglich aus vier Romanen bestehen. Im April 2012 verkündete Ulisses jedoch die Einstellung der Reihe.
Die Entscheidung sorgte für Enttäuschung unter Roman-Lesern. Eine Leserin, die sich mit dem Ende nicht abfinden wollte, initiierte Mitte Juni auf openPetition.de eine Petition für die Fortsetzung der Roman-Reihe. Innerhalb von knapp zwei Wochen zeichneten 100 Unterstützer die Petition. Heute, rund ein halbes Jahr später, liegt die Zahl der Unterstützer bei 118. Viel ist in den vergangenen Monaten also nicht passiert. In acht Tage endet die Zeichnungsfrist. Es ist die letzte Chance für Fans der Reihe, ihren Wunsch nach neuen Answin-Romanen auf diese Weise zu äußern. Doch selbst wenn die Zahl der Unterstützer noch deutlich ansteigen sollte, ist es unwahrscheinlich, dass die Reihe forgesetzt wird.
Seit heute ist der erste Uthuria-Roman „Schwarze Perle“ von André Wiesler im Versand. Das verkündet Ulisses Spiele auf seiner Homepage. Der Roman kostet 11,95 Euro und bildet neben dem DSA-Abenteuer „An fremden Gestaden“ den Auftakt der Produktreihe, mit der Ulisses Spieler und Leser an den neuen Kontinent Uthuria heranführen möchte.
„Schwarze Perle“ handelt, ganz ähnlich wie das Abenteuer „An fremden Gestaden„, von der Reise einer Abenteuergruppe zum sagenumwobenen Uthuria. Der Titel des Romans bezieht sich dabei auf den Ausgangspunkt der Reise: Al’Anfa, die Schwarze Perle im Süden Aventuriens. Hauptpersonen der Roman-Handlungen werden – so lässt es der Klappentext vermuten – ein Gladiator, eine Efferd-Geweihte, ein Granden-Sohn und eine Waldmenschenkriegerin sein.
Die Ablehnung eines Roman-Fanprojekts durch Ulisses Spiele sorgt für Wirbel in DSA-Kreisen. Wie Nandurion berichtete,…
Sind Romane Teil des offiziellen Aventuriens? Diese Frage kam kürzlich im neu eingerichteten “Redaktions-Stübchen“ im…

Das Schwarze Auge blickt auf eine lange belletristische Tradition zurück. Bereits im Jahr 1985 erschien mit „Das eherne Schwert“ der erste Roman aus der Welt des Schwarzen Auges – gerade mal ein Jahr nach der Erstveröffentlichung des Rollenspiels. Die Geschichte von Andreas Brandhorst hatte allerdings nur wenig mit der DSA-Welt zu tun. Der Autor räumte in einem späteren Interview ein, sich nicht an die Vorgaben gehalten zu haben: „Ich schrieb einfach, was ich wollte. Es ist ein ganz netter Unterhaltungsroman herausgekommen.“
Überhaupt war das Schreiben von Romanen in den Anfangsjahren des Schwarzen Auges nur eine Randerscheinung. Mit „Die Gabe der Amazonen“ von Ulrich Kiesow aus dem Jahr 1987 und der Kurzgeschichtensammlung „Mond über Phexcaer“ (1990) wurden zunächst nur zwei weitere Bücher veröffentlicht.
