Schlagwort: Uthuria

05-11-2012 / Community

„In der Welt des Schwarzen Auges liegt im Westen des Meeres der Sieben Winde der große Kontinent Myranor. Phantastische Berichte künden von seinen Wundern, seinen Schätzen und vielfältigen Kulturen. Myranor bietet etwas für alle, nur kein klischeeüberladenes Standard-Mittelalter.“

Das ist Myranor – in den Worten des Uhrwerk-Verlages. In meinen Worten ist Myranor ein riesiger Kontinent, auf dem Katzenwesen herumlaufen, Schiffe durch die Luft fliegen und es irgendwo einen Staat namens „Imperium“ gibt. Das ist schon fast alles, was ich über diese Spielwelt weiß. Es gibt auf Arkanil keinen einzigen Beitrag über Myranor. Das ist kein Zufall. Ich ignoriere Myranor vollständig. Myranor ist für mich kein DSA. Eine Ansicht, die ich wahrscheinlich mit vielen anderen DSA-Spielern teile. Aber warum ist das so?

31-10-2012 / DSA

Seit heute ist der erste Uthuria-Roman „Schwarze Perle“ von André Wiesler im Versand. Das verkündet Ulisses Spiele auf seiner Homepage. Der Roman kostet 11,95 Euro und bildet neben dem DSA-Abenteuer „An fremden Gestaden“ den Auftakt der Produktreihe, mit der Ulisses Spieler und Leser an den neuen Kontinent Uthuria heranführen möchte.

„Schwarze Perle“ handelt, ganz ähnlich wie das Abenteuer „An fremden Gestaden„, von der Reise einer Abenteuergruppe zum sagenumwobenen Uthuria. Der Titel des Romans bezieht sich dabei auf den Ausgangspunkt der Reise: Al’Anfa, die Schwarze Perle im Süden Aventuriens. Hauptpersonen der Roman-Handlungen werden – so lässt es der Klappentext vermuten – ein Gladiator, eine Efferd-Geweihte, ein Granden-Sohn und eine Waldmenschenkriegerin sein.

14-10-2012 / Community

Uthuria sorgt weiter für Diskussionen. Im Mittelpunkt der neuen Debatte steht die Größe und Ausdehnung des Südkontinents. Bereits kurz nach dem Erscheinen des ersten Uthuria-Abenteuers „An fremden Gestaden“ hatten mehrere DSA-Spieler auf die enorme Größe dieser neuen Spielwelt hingewiesen. Gemäß der Karte, die in dem Abenteuerband abgedruckt ist, hat Uthuria eine West-Ost-Ausdehnung von etwa 15.000 Meilen – was ungefähr der Ausdehnung Eurasiens entspricht.

Thamor vom DereGlobus-Projekt hat den Versuch unternommen, die Uthuria-Karte in den digitalen Globus einzuarbeiten. Die ersten Ansätze zeigen bereits, dass Uthuria in der vorgestellten Größe völlig überdimensioniert ist. Seine ausführliche Kritik hat Thamor in einem Trakat „Überlegungen zur Größe und Lage Uthurias auf Dere“ zusammengefasst.

Sein Urteil: Uthuria lässt sich nicht mit den bisherigen Beschreibungen von Aventurien und Myranor vereinbaren.

12-10-2012 / DSA
13-09-2012 / Community
05-09-2012 / Community
28-08-2012 / DSA

Im ersten Teil meines Berichts über das neue Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden“ habe ich vor allem die Abenteuerhandlung betrachtet. Mein Urteil ist dabei zwiegespalten ausgefallen. In diesem Text nun folgt der zweite Teil meiner Rezension, in dem ich einen Blick auf den Aufbau des Abenteuers werfe. Das erschien mir nötig, weil mir gerade in diesem Bereich viele Dinge negativ aufgefallen sind.

AUFBAU

Ulisses braucht endlich ein Lektorat. Ich äußere diese Forderung hier zum ersten Mal. Tippfehler, selbst wenn sie gehäuft vorkamen, haben mich bislang nicht gestört. Aber es geht beim Lektorat nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik. Es geht auch um den Inhalt. Und Ulisses braucht endlich ein Lektorat.

Natürlich tauchen in „An fremden Gestaden“ wieder mal Tippfehler auf. Es gibt zudem peinliche Copy-And-Paste-Fehler. Es gibt auch inhaltliche Widersprüche. An einer Stelle wird der Loyalitäts-Startwert der Schiffs-Mannschaft mit 7 angegeben, ein paar Sätze weiter steht 12. Was denn nun?

Das sind Fehler, die sich vermeiden lassen, wenn man das Abenteuer vor dem Druck vernünftig durcharbeitet. Wenn Ulisses professionell arbeiten will, dann müssen solche Amateurfehler abgestellt werden.

Schwerwiegender als solche vermeidbaren Flüchtigkeitsfehler finde ich aber die Fehler im inhaltlichen Aufbau.

28-08-2012 / DSA

Seit ein paar Tagen blättere ich durch das erste Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden„. Ein umfassendes Urteil über ein Abenteuer kann ich meist erst dann fällen, wenn ich es in unserer Runde durchgespielt habe. Alles andere sind Trockenübungen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle meinen Eindruck loswerden.

Der Text ist lang geworden, länger als geplant. Ich habe ihn deshalb auf zwei Beiträge aufgeteilt. Auf Spoiler habe ich verzichtet. Zumindest habe ich das versucht. Einzelne, ganz leichte Spoiler ließen sich nicht vermeiden. Diese dürften aber keinem Spieler den Spielspaß verderben.

Im ersten Teil meiner Rezension geht es um den Inhalt, um die Abenteuerhandlung. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir einzelne Teile richtig gut gefallen habe – andere hingegen nicht so. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem grundsätzlichen Aufbau des Abenteuers und meiner Schlussbemerkung.

01-08-2012 / DSA

Hält Ulisses seine Versprechen? Vor fast genau einem Jahr, am 28. Juli 2011, hatte sich Ulisses-Geschäftsführer Markus Plötz in einem ausführlichen Blog-Beitrag zu Wort gemeldet und Erklärungen für die damaligen Umstruktierungen der DSA-Redaktion geliefert. Ein Ziel der Maßnahme, die für viel Wirbel und Kritik unter DSA-Spielern gesorgt hatte, sollte demnach eine verlässlichere Produktplanung sein. Markus Plötz erklärte damals:

Veröffentlichungstermine wurden vorschnell festgelegt, bevor sichergestellt werden konnte, dass ein Produkt auch wirklich zu diesem Datum erscheint. Das wird in Zukunft anders und war einer der Gründe für die Umstrukturierung der Das Schwarze Auge-Redaktion.

Wurde dieses Ziel erreicht? Haben die Umstrukturierungen tatsächlich zu einer verlässlicheren Produktplanung geführt?

Um diese Fragen abschließend beantworten zu können, ist ein Jahr sicherlich ein zu kurzer Zeitraum. Ein Zwischenfazit lässt sich dennoch ziehen.

Die DSA-Planung aus dem Jahr 2011

Zunächst scheinen die großen Veränderungen der DSA-Redaktionen zu ebenso großen Veränderungen in der Produktplanung geführt zu haben. Im Dezember 2010 gab DSA-Redakteur Chris Gosse, der wenige Monate später Ulisses Spiele verlassen sollte, einen Ausblick auf die geplanten DSA-Bücher für das Jahr 2011. Namentlich genannt werden darin zwölf Produkte. Die Hälfte dieser Bücher wurde allerdings nicht in 2011 veröffentlicht. Das Hesinde-Vademecum, die Setting-Box Tharun, der Auftakt der Uthuria-Kampagne und die Abenteuer Schleiertanz, Lichtsucher und Mit wehenden Bannern sind erst später oder noch gar nicht erschienen.

Einige Monate später war die DSA-Redaktion komplett umgekrempelt, und auch die Produktplanung sah anders aus. Im August 2011 wagte Veralgsleiter Mario Truant einen neuen Ausblick auf die aventurische Zukunft.

Das Jahr des Entdeckens

Das Jahr 2012 wurde zum Jahr der alten Kulturen und neuen Kontinenten erklärt. Beides sollten „die Helden im Rahmen zahlreicher Publikationen (wieder)entdecken und erforschen“ können, so Mario Truant.

Konkret angekündigt wurden der Einsteigerband Ein Traum von Macht, der Kampagneband Quanionsqueste – Die Lichtsucher und passend dazu das Praios-Vademecum, die Elfenbox und die ersten Uthuria-Produkte samt den Auftaktabenteuer An Fremden Gestaden. Momentan liegt Ulisses in der Planerfüllung allerdings noch deutlich unter Soll.

Erschienen ist bislang nur Ein Traum von Macht. Allerdings wird An Fremden Gestaden aller Voraussicht nach in diesem August zu kaufen sein. Die Elfenbox wird es hingegen definitiv nicht 2012 geben. Die Lichtsucher-Kampagne und das Praios-Vademecum ist immerhin für das vierte Quartal angekündigt – und die Uthuria-Reihe ist ein ganz spezielle Angelegenheit.

27-07-2012 / DSA
12-06-2012 / DSA
09-05-2012 / DSA