Die Veröffentlichung des Splittermond-Weltenbandes steht kurz bevor. Erstverkaufstag des Buches wird der kommende Donnerstag sein. Damit erscheint der Weltenband ein wenig früher als erwartet. Noch vor zwei Wochen rechnete Splittermond-Redakteur Uli Linder mit ersten Exemplaren frühestens zur HeinzCon, die am 7. März beginnt.

Nun ging alles etwas flotter. „Da die Druckerei schneller war als erwartet, kommt das Buch ebenfalls früher raus als ursprünglich geplant“, so Uli auf der Splittermond-Homepage. Erste Ausgaben des Splittermond-Weltenbandes sind schon beim Verlag eingetrudelt. Auch Durchblätterer Zwart hat bereits einen Band erhalten und seine ersten Eindrücke per Twitter geteilt.

Rollenspiel – jetzt auch in bunt

Mit das Beste am Splittermond-Weltenband, das behaupte ich einfach jetzt mal, ist: Farbe. Endlich Farbe. Nicht dieser müde Schwarz-Weiß-DSA-Look. Farbe! Bunt! Toll!

Hier ist der Beweis. Das sieht doch großartig aus:

Ich bin Gott Nr. 74

Manchmal hilft aber auch Farbe nicht weiter. Es gibt im Splittermond-Weltenband offenbar auch ein paar eher dröge Tabellen. Zum Beispiel diese Tabelle der Lorakis-Gottheiten. Über 120 sollen es sein… was nicht nur auf Begeisterung stößt.

Weiße… äh… gelbe Flecken auf Lorakis

Wie der große Bruder DSA wird Splittermond einen Metaplot haben. Anders als Aventurien soll es auf Lorakis aber ausdrücklich Regionen geben, die vom Metaplot unberührt bleiben. Im Splittermond-Weltenband sind diese Regionen gelb markiert.

Urgh. Schnell weiterblättern

Nicht alles ist gut im Splittermond-Weltenband. Es gibt offenbar auch Zeichnungen, die eher… nunja… gewöhnungsbedürftig sind. Vorsichtig ausgedrückt.

Unterm Strich scheint Zwart aber zufrieden zu sein (und twittert weiter fleißig seine Eindrücke).

9 Kommentare zu “Preview auf den Splittermond-Weltenband

  1. Wenn Klein-Justin so gut zeichnet wie Florian Stitz, dann hätte ich gerne seine Adresse. 😉

    Irgendwie scheint Twitter manchmal das rantige in Leuten rauszubringen. Ein Bild nicht gut finden ist ja eine Sache, aber so zu tun als wäre Florian von der Zeichentechnik auf Kindergarten-Niveau ist echt lustig.

    Aber zum Artikel selbst: Schöne Zustammenstellung für Leute, die Twitter nicht verfolgen. Ich finde generell deine „Presseschau“-Artikel sehr nett, sowas hattest du ja schon öfter.

    1. „Kindergartenniveau“ will ich jetzt nicht behaupten, aber bei den Bildern gibt es schon ein klares Leistungsgefälle von hui nach och.
      Aber letzten Endes kommt es ja auf den Inhalt/Text an, und da bin ich ganz gespannt und zuversichtlich. Der erste Einblick macht jedenfalls Lust auf mehr (also mehr hui als och ;)). Und ein echtes Plus ist die Vollfarbigkeit.

    2. Naja… das getwitterte Bild wird nicht in einen Zusammenhang eingeordnet. Es steht dort alleine und wirkt auch alleine. Und es wirkt nicht gerade gut. 😉

      Wäre das Bild Teil einer längeren Reihe von Zeichnungen von Florian Stitz, wäre die Reaktion wahrscheinlich: „Boah. Total coole Bilder. Nur das eine dort, das mit dem rosa Drachen und dem gelben Orkmenschen, das ist nicht soooo toll.“

    3. Aalso – ich sprach natürlich in der Tat von dem konkreten Bild, nicht von Florian Stitz generell. Erstens bin ich viel zu unfähig, zu erkennen, von wem welche Bilder überhaupt sind, zweitens habe ich die Splittermond-Entstehung auch gar nicht nachvervolgt und weiß nicht, welche Bilder da von wem sind. Das Bild auf der Farukan-Seite finde ich z. B. gut und die Archetypen im 1. Schnellstarterheft fand ich auch okay. Es war also eine spontane Reaktion auf dieses eine, konkrete Bild. Zweitens – wenn man mal auf den entsprechenden Tweet von Zwart geht – gab es da noch mehrere andere Antworten drauf, von denen einige das Bild gut fanden, andere es aber auch als schlecht empfunden haben. Wieso Arkanil nun gerade meinen Tweet hier eingebettet hat, weiß ich nicht, aber anscheinend fand er ihn zutreffend/lustig/besonders blöd oder sonstwie bemerkenswert.
      Also nochmal – ich kenne Florian nicht und weiß nicht, was er sonst so gezeichnet hat, aber dieses eine Bild gefällt mir nicht und durch die bunten, pastelligen Farben war meine erste Assoziation halt etwas kindliches.

      That being said – natürlich ist es leicht, mal eben eine Tweet in die Welt zu schmeißen, und vielleicht klingt man beim Versuch, auf 140 Zeichen möglichst pointiert zu schreiben, rantiger, als man es möchte. Falls sich der Zeichner von meiner Bemerkung angegriffen gefühlt hat, entschuldige ich mich dafür. Ich wollte keinesfalls die gesamte Arbeit eines Illustrators schlechtreden, sondern nur mein Missfallen an diesem konkreten Bild ausdrücken.

  2. Der Weiße-Flecken-Kartenausschnitt mit den gleichen Grafschaftsnamen an verschiedenen Orten (z.B. 2x Grafschaft Schneehag) legt nahe, dass die Ländergrenzen etwas komplizierter sind als z.B. bei DSA. Finde ich gut

    1. @Zimbel: In Wintholt besteht jedes Lehen aus einem nördlichen und einem südlichen Teil. Der Norden ist sehr wild und unbesiedelt, daher ist das von Seiten des Königs auch ein Anreiz, den Norden urbar zu machen. Nur wer beide Lehenshälften sinnvoll verwaltet, der hat Aufstiegschancen. 😉

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