5 Kommentare

  1. Lieber Arkanil,

    es freut mich sehr, dass du dich nach langer Zeit wieder DSA widmest und in den bisherigen Artikeln hast du auch einige Aspekte angesprochen, die ich absolut teile. Auch was die Abenteuer angeht, sind da interessante Gedanken dabei. Allerdings fehlt mir so ein wenig die Basis, um die Kritik nachzuvollziehen. Unter der Überschrift „Die Abenteuer“ hätte ich eher erwartet, dass du auch auf einige Abenteuer eingehst, an denen du dann deine Kritikpunkte aufzieht. Mittlerweile sind ja über 40 Abenteuerbände und dazu nochmal fast ebenso viele Heldenwerke erschienen (Die ja sogar eigentlich fast dem nachkommen, was du vor Jahren mal mit einer Umfrage selbst angesprochen hast: https://www.arkanil.de/2013/11/umfrage-zu-10ds-abenteuer/ ). Sprich: Es ist einiges an Material vorhanden, auf das man sich beziehen kann, auch in einer gewissen Bandbreite von Einzelabenteuern über kurze und längere Kampagnen, in verschiedenen Genres und auch mit unterschiedlichen Dimensionen in Bezug auf den Metaplot. Im Text gehst du aber ausdrücklich nur auf „Die Zähne des Kaimans“ ein, was als Einführungsband einer größeren Kampagne ja einen Sonderfall darstellt, implizit ist zudem das Arivor-Abenteuer erwähnt. In der Hinsicht fehlt mir ein wenig die inhaltliche Unterfütterung mit Fakten bzw. mit Bezug auf konkrete Abenteuerinhalte.
    Beste Grüße
    Engor

    1. Also ich habe alle aktuellen DSA5 Abenteuer zumindest gelesen und z.T. gespielt und muss leider sagen, dass sie leider sehr gut zu dem passen, was der gute Arkanil hier erkennt und auch in seinen anderen Beiträgen beschreibt. Epische Szenarien müssen es ja nicht immer sein, aber wie wär’s denn mal mit ein bisschen Abenteuer? Diese Bücher heißen ja auch schließlich ABENTEUERbände. Vielleicht liegt es auch daran, wie ich Abenteuer und spannende Narrationen am Spieltisch verstehe, aber größtenteils darf man in den offiziellen Abenteuern aventurische Geschichte nur miterleben und maximal im Kleinen mitgestalten. Mover und Shaker des Settings sind andere und leider nicht die Spielercharaktere. Mich reizt nicht eines dieser Abenteuer, es spielen oder leiten zu wollen. Wer aber aventurische Luft atmen und das Setting nacherleben möchte, ist hier bestens aufgehoben.

      Falls du Gegenbeispiele hast, immer her damit. Ich würde mich freuen! 🙂

      1. Ich glaube, da hast du mich falsch verstanden. Ich widerspreche dem Beitrag ja gar nicht, was mir aber ein wenig fehlt, ist die argumentative Basis, wenn in einem Artikel zu den DSA5-Abenteuern so gut wie gar keine inhaltlichen Beispiele genannt werden, um die eigenen Argumente irgendwo festzumachen. Gegenbeispiele hab ich nicht, ich hab aber tatsächlich zum Abenteuerdesign vor geraumer Zeit einen eigenen Artikel geschrieben, in dem ich zwar auch andere Aspekte angebracht habe, aber durchaus auch ähnliche Kritikpunkte vorgebracht habe: https://engorsdereblick.wordpress.com/2020/09/28/das-aktuelle-abenteuerdesign/

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