4 Kommentare

  1. „Der Klappentext klingt in der Tat nach klassischer Abenteuer-Hausmannskost für Einsteiger Aber gut, mal abwarten.“

    – Aha, aha. Und was erwartest Du? Dein „mal abwarten“ impliziert eine Enttäuschung, die vielleicht, vielleicht ja doch nicht eintreten wird.

    Ich finde den Ausblick, den der Klappentext gibt, sogar ziemlich interessant. Eine mysteriöse Gefahr droht überhand zu nehmen, nur Köpfchen und Entschlossenheit der Abenteurer können den Todeshauch bannen, bevor er allzu viele Opfer einfordert. „Hausmannskost“ sieht mE anders aus. Inhaltlich muss sich das doch hinter keinem vollwertigen Abenteuer verstecken (… aber mal abwarten! :)). Und wenn der Autor zu allem Glück nicht der irrigen, doch verbreiteten Auffassung erlegen ist, Einsteigerabenteuer bedürften eines ordentlichen RR-Anteils („… weil’s doch so gewiss viel leichter ist!“ *irr, irr*), dann könnte das Abenteuer eine kleine Perle werden, die wahrscheinlich nicht allzu viel Vorbereitungszeit verschlingt.

    1. Naja, der Klappentext lässt sich ganz kurz so zusamenfassen:

      Die Bewohner eine Siedlung werden bedroht. Nur die Abenteuer können helfen. Bei der Suche nach den Ursachen der Bedrohung entdecken die Abenteurer, dass noch viel mehr dahinter steckt.

      Jetzt mal ehrlich, dieser Klappentext passt auf jedes zweite DSA-Abenteuer.

      Ob die Bedrohung nun eine Seuche ist oder Dämonen oder Orks oder der fürchterliche Heerzug der rosa Plüschhasen… geschenkt. Allein der Hinweis mit „welches Geheimnis aus uralten Zeiten steckt hinter all dem?“ entlockt mir nur noch ein Gähnen. In wie vielen Abenteuer ging es bereits um Geheimnisse aus uralten Zeiten? Unzählige. Dieser Klappentext hätte z.B. auch mit leichten Abwandlungen auf das DSA-Abenteuer „Sturmgeboren“ gepasst.

      Das heißt ja nicht, dass das Abenteuer schlecht sein muss. Es kann sogar supergut werden. Keine Ahnung. Aber der Klappentext klingt so, wie ganz viele andere Klappentexte, die ich schon gelesen habe. Der Text klingt nicht besonders raffiniert oder ausgefallen oder ungewöhnlich, sondern wohlbekannt, solide, schmackhaft. Hausmannkost eben.

      1. „Jetzt mal ehrlich“ ist so wie „Hand aufs Herz“ nicht mehr als ein rhetorischer Kniff, weil ausgesagt wird, dass das Ggü wider besseren Wissens argumentiert. Das Gespräch hier schaffst Du doch gewiss auch ohne! 🙂

        Ich frage mich dennoch, was Du Dir ewartet hast. Wenn Du sagst, jedes zweite DSA-Abenteuer – ich ergänze: generell jedes zweite Abenteuer – sehe so aus, dann sage ich: Angeblich lässt sich doch jeder Plot auf eine handvoll Vorlagen runterbrechen.

        Ich denke eher, dass die konkrete Umsetzung deutlich schwerer wiegt als das Gerüst. Ich denke noch nicht einmal, dass die Umsetzung „innovativ“ sein muss, weil da auch schon wieder Dinge verlangt werden, die auf breitgetretenen Pfaden wie Abenteuermodulen kaum noch zu finden sind. Aber die Umsetzung sollte interessant sein, dh verpackt sein in eine interessante Handlung (was ich anhand des Klappentexts als gegeben sehe) und für die Spieler ansprechend umgesetzt (wobei ich hier mit meiner RR-Angst individuelle Maßstäbe anlege).

        Wer ist denn der Autor? Darüber könnte man doch auch in eine Diskussion geraten, ob das Abenteuer am Ende etwas tauge oder nicht, oder? 🙂 Sollte es etwa von Stefan „Goldjunge“ Unteregger sein, dann wüsste man jetzt schon, dass das Abenteuer allererste Sahne werden wird.

        1. Das Abenteuer „Das Geheimnis des Krähenwassers“ ist von Tobias Hamelmann. Das erste Abenteuer („Der Fluch der Hexenkönigin“) ist von Stefan Unteregger.

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