
Das Schwarze Auge blickt auf eine lange belletristische Tradition zurück. Bereits im Jahr 1985 erschien mit „Das eherne Schwert“ der erste Roman aus der Welt des Schwarzen Auges – gerade mal ein Jahr nach der Erstveröffentlichung des Rollenspiels. Die Geschichte von Andreas Brandhorst hatte allerdings nur wenig mit der DSA-Welt zu tun. Der Autor räumte in einem späteren Interview ein, sich nicht an die Vorgaben gehalten zu haben: „Ich schrieb einfach, was ich wollte. Es ist ein ganz netter Unterhaltungsroman herausgekommen.“
Überhaupt war das Schreiben von Romanen in den Anfangsjahren des Schwarzen Auges nur eine Randerscheinung. Mit „Die Gabe der Amazonen“ von Ulrich Kiesow aus dem Jahr 1987 und der Kurzgeschichtensammlung „Mond über Phexcaer“ (1990) wurden zunächst nur zwei weitere Bücher veröffentlicht.





