Fünf Jahre sind eine lange Zeit, auch in Aventurien, besonders in Almada. Ende 2006 erschien…
Schlagwort: Abenteuer
Zufallsbegegnungen sind Relikte aus grauer Rollenspiel-Vorzeit. Die Tabellen, die einst in jedem DSA-Buch zu finden…
Die Umstrukturierungen bei Ulisses Spiele haben erneut personelle Konsequenzen. Mia Steingräber und Caryad zeichnen künftig…
Kommt mir das nur so vor, oder gibt es tatsächlich eine Inflation der Abenteuerwettbewerbe? Vergangene…
Kampagnen sind toll. Sie spannen einen großen Handlungsbogen über mehrere Abenteuer hinweg, Meisterpersonen werden allmählich…
Fans sind der Traum eines jeden Unternehmens. Kunden sind sprunghaft, kaufen heute hier und morgen bei der Konkurrenz. Wie lästig. Fans hingegen sind ganz wundervoll. Sie bauen eine längerfristige emotionale Beziehung zu ihren Fanobjekten auf und investieren viel Zeit und vor allem viel Geld. Ein Unternehmen muss eigentlich nur eins tun: Kunden zu Fans und Produkte zu Fanobjekte machen – was zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach ist.
Ulisses scheint den entgegengesetzten Weg zu beschreiten: Aus Fans werden Kunden. Zumindest klingt es manchmal so. Es gibt im Ulisses-Blog eine „FAQ zum Kundenfeedback“, seit August läuft die Kundenumfrage und Geschäftsführer Markus Plötz wendet sich seinem Tacheles-Beitrag explizit an die Kunden von Ulisses.
Wohin geht das Schwarze Auge? Eine paar Antworten auf diese Frage hat Ulisses kürzlich im hauseigenen Blog gegeben. Darin breitet Verlagsleiter Mario Truant einen groben Dreijahresplan aus, der vorsieht, jährlich etwa 20 neuen Rollenspielbücher für Das Schwarze Auge zu veröffentlichen. Grundlage der Planung ist die sagenumwobene Excel-Liste, die Mario Truant bereits auf der RPC in Köln erwähnte.
Damals ist noch 45 Büchern die Rede gewesen, die der Verlag in den nächsten drei Jahren herausbringen will. Mittlerweile befinden sich laut Truant etwa 60 Produkte in den verschiedensten Stadien der Entstehung. Über rund 30 dieser Bücher hat Mario Truant im Ulisses-Blog nun nähere Informationen geliefert, so dass jeder DSA-Fan einen Blick darauf werfen kann, wohin DSA in den nächsten Jahren gehen wird.
Mein Eindruck ist: Der Weg ist mal interessant, mal weniger interessant und mal völlig uninteressant. Die geplanten Abenteuer klingen meist reizvoll, während die angekündigten Spielhilfen häufig in die Kategorie „Wer’s mag…“ fallen.
Die Frage, welche der neuen Bücher mich auf meinen künftigen Weg durch Aventurien begleiten dürfen, habe ich schon mal vorsichtig beantwortet.
Gestern hatte ich mich gefragt, warum ich mir eigentlich immer wieder neue DSA-Produkte kaufe. Meine…
Seit einer Woche ist im F-Shop die Abenteuer-Anthologie Grabräuber am Mhanadi erhältlich. Noch hat sich…
Seit Freitagabend sind die Fan-Richtlinien von Ulisses online. Der Wortlaute der Richtlinien und auch der begleitende Text von Geschäftsführer Markus Plötz finden sich im Ulisses-Blog.
Mit den Richtlinien werden DSA-Spieler über die Bedingungen informiert, unter denen sie offizielles DSA-Material auf privaten, nicht kommerziellen Homepages verwenden dürfen. Die Einhaltung der Richtlinien ist allerdings nicht ganz einfach. Auch sind noch längst nicht alle Unklarheiten aus dem Weg geräumt, wie ein Blick in die diversen Foren zeigt.
Markenrecht
Ganz wichtig bei den Fan-Richlinien ist der Disclaimer. Der Disclaimer ist das hier:

Diesen Disclaimer benötige ich als DSA-Fan ganz häufig. Eigentlich immer. Möchte ich beispielsweise eine Rezension zum neuen Regelwerk “Wege der Alchimie“ mit dem Cover des Buches illustrieren, ist das das laut Richtlinien zwar erlaubt – aber nur, wenn ich den Disclaimer verwende. Also irgendwie so wie bei dem Bild rechts:
Urheber und Quelle
Alternativ könnte ich auch einen Link auf den Disclaimer setzen. Gemäß den Richtlinien benötige ich einen solchen Link auf jeden Fall, wenn ich einzelne Bilder oder kurze Zitate aus Publikationen zu Rezensions- und Zitatzwecken verwenden. Das ist nämlich nur dann erlaubt, wenn ich den Link benutze und außerdem die Quelle und den Urheber nenne.
Wenn man ganz penibel wäre, sähe das dann beispielhaft so aus:
- Im Rahmen einer Rezension schreibe ich: „In der neuen Regionalbeschreibung Schattenlande steht nicht mehr der Satz ‘Ulrich Kiesow gewidmet. Dem geistigen Vater der Spielewelt Aventurien.‘ Dieser Satz fand sich bisher in allen DSA-Publikationen, zum Beispiel auch im Regelbuch Wege der Alchimie.“
- Als nächstes muss ich die Quelle nennen. Also Quelle: „Wege der Alchimie“. Oder doch Quelle: „Schattenlande“? Oder beides?
- Dann den Urheber. Also Urheber: Äh… Ulisses?/Fanpro?/Redakteur XY?/Autor AB?
- Und den Link nicht vergessen: Da!
