Die Qual der Geweihten-Wahl

Wege Der Götter - Urheber: Slawomir ManiakIn meinem langen Leben als DSA-Spieler habe ich mich mit sehr unterschiedlichen Helden ins Abenteuer gestürzt. Mein Ur-Charakter (und Allzeit-Favorit) ist der Zwergenkrieger. Es folgten Magier, Ritter, Streuner, Barden, Diebe, Taugenichtse, Geoden und etliche weitere Charaktere, an die ich mich schon gar nicht mehr erinnern kann. Nur einen Heldentyp habe ich bislang noch nie gespielt: Einen Geweihten.

Mein nächster Held, so habe ich mir vorgenommen, wird daher ein Geweihter.

So zufrieden ich mit diesem Vorsatz auch bin, so schwierig gestaltet sich die mögliche Umsetzung. Die Zahl der Geweihten ist groß. Neben den, ich nenn sie mal so, Standard-Dienern der Zwölfgötter gibt es etliche Orden und Laienbünde, zahlreiche Geweihte der Halbgötter und schließlich die Priester der anderen Religionen. Es ist die sprichwörtlich Qual der Wahl.

Also muss die Auswahl eingeschränkt werden.

Ehre den Zwölf

Wenn schon ein Geweihter, dann richtig. Halbe Sachen werden nicht gemacht. Also keine Halbgötter, kein Rur & Gror, kein Rastullah, kein Angrosch. Nur die Zwölf.

Mit dieser Vorgabe habe ich durch die Wege der Götter geblättert. Als erstes fällt der Blick auf den Rondra-Geweihten, den wahrscheinlich am häufigsten gespielten Geweihten. Allerdings möchte ich mit meinem Helden die etwas ausgetretenen Geweihten-Wege verlassen. Ein Rondra-Geweihter reizt mich daher wenig. Ähnliches gilt für den Phex-Geweihten, der in der Beliebtheitsskala dicht hinter Rondra folgen dürfte.

Einen Praios-Geweihten zu spielen, fände ich zwar durchaus reizvoll. Allerdings erscheint mir dieser Heldentyp nur eingeschränkt abenteuertauglich zu sein. Praios-Geweihte sind von ihrer Grundanlage für meinen Geschmack zu fundamentalistisch. Das muss nicht sein.

Ehre den Sechs?

Geweihte der Travia, Tsa und Rahja sind zwar weit weniger konfrontativ, dafür aber ebenso wenig abenteuertauglich. Travia-Geweihte, so steht es sogar im Regelbuch, verlassen ihren Tempel nur, wenn es sein muss. Ein Gewalt ablehnender Tsa-Geweihter mag nett darzustellen sein. Aber irgendwann will ich in den Kämpfen auch mit draufhauen dürfen. Und Rahja? Nichts gegen Rahja. Aber gibt es eigentlich jemanden, der schon mal einen Rahja-Geweihten gespielt hat und einen Erfahrungsbericht liefern kann?

Es bleiben also noch Efferd, Boron, Hesinde, Firun, Peraine und Ingerimm. Mit Einschränkungen können Geweihte all dieser Gottheiten ihre jeweiligen Stärken und Eigenschaften recht sinnvoll ins Spiel einbringen. Mein Wahl wird wohl auf einen dieser sechs Geweihten fallen.

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