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10 Kommentare

  1. „… Krisensymptome eines Rollenspiels …“

    Von der Aussage bin ich mal wieder hin und her gerissen. Einerseits möchte ich da durchaus zustimmen. Andererseits hat mir gerade Klingentänzer wirklich gut gefallen. Wenn dies das typische DSA Krisensymptom wäre dürfte das Spiel meiner Meinung nach ruhig noch ein paar Jahre in der Krise stecken. Und dann gibt es noch den Gedanken der sich mir ab und an aufdrängt, dass ich eigentlich statt jeder Aufwärmung diverser Themen und statt jedes neuen Regelbandes lieber neue Abenteuer hätte.

    1. Ich bezweifele gar nicht, dass Klingentänzer ein gut gemachtes Buch ist. Aber ich bin mir recht sicher, dass damit hauptsächlich die Interessen der DSA-Leser und -Sammler bedient werden.

      Ich unterteile DSA-Bücher mittlerweile in zwei Kategorien: Spielmaterial und alles andere. Klingentänzer fällt in die zweite Kategorie. 🙂

  2. 2013 ist für mich das DSA Jahr, in dem ich herausfand, warum ich DSA zwanzig Jahre lang gemieden hatte. Mit meinem Ausstieg zur dritten Edition (muss so 1991 gewesen sein) hatte ich mit DSA 4.1 wieder angefangen, die Regeln und Hintergrundbände zu lesen und dann auch (vermutlich mit einem hohen Maß nostalgischer Verklärung) angefangen zu spielen. – Das war 2010. – Mittlerweile gehen mir die defekten Regeln und das kindlich naive Setting wieder so richtig auf den Keks, so dass wir in den Spielrunden dazu übergehen, alternative Regeln zu verwenden und ich nur noch grob orientierend auf Hintergründe und Abenteuerplotschläuche Rücksicht nehme.

    2014 wird wohl der Anfang vom Ende von DSA für mich sein, in dem ich die Spielrunden zu einem sauberen Ende bringe oder zumindest wegführe von den DSA Regeln und dem selbstverliebten Metaplot- / Abenteuerschlauchquatsch.

    Und DSA 5? Klingt für mich bisher nach dem selben miesen Mist, nur verteilt auf noch mehr Bücher und Seiten um die Cash Cow ordentlich zu melken.

    1. Es gibt bestimmt ein paar Wahnsinnige, die die DSA-Regeln ganz toll finden. Meiner Erfahrung nach aber spielen viele DSA-Spieler DSA nicht wegen sondern eher trotz der Regeln. Die meisten DSA-Spieler mögen den Hintergrund. Wenn Du den natürlich auch nicht toll findest, gibt es tatsächlich wenig Gründe für das Spiel in Aventurien.

      1. Ich habe da viele gute Erinnerungen darann, aber aus einer Zeit, da war ich 14 oder 15, und bei vielen Publikationen habe ich das Gefühl, dass DSA da stehen geblieben ist, nur im Umfang, aber nicht in der Qualität gewachsen ist.

  3. Krass, 2013 war das erste Jahr wo ich kein einziges DSA Produkt gekauft habe und sogar relativ viel gespielt habe… aber auch im nachhinein wüsste ich nicht welches Produkt mir fehlt oder welches ich hätte kaufen sollen.

    1. Ich beschränke meine Anschaffungen fast nur noch auf Abenteuer. Da besteht die größte Chance, dass sie nicht nur im Regal verstauben. Alle anderen (Aventurien-)Bücher brauche ich nicht.

      Etwas anders sieht es bei Myranor aus. Da finde ich auch andere Bücher interessant. Aber der Uhrwerk-Verlag veröffentlicht zum Glück nicht ganz so viel wie Ulisses. 😉

      1. Ne zeitlang habe ich das auch gemacht, aber ich komme nicht mehr zum Abspielen der Sachen. Wenn man sich mehr Zeit nimmt die Spielercharactere zu bespielen, was ja mit der Zeit von alleine kommt, und nicht dem Abenetuer hinterherjagt, dann dehnt sich alles 😉 im Guten. So haben einige offizielle Abenteuer nie das Ziel erreicht, weil aus einem Nebenplot dann was ganz Neues entstand. Da ich sowas nie abwürge, ist es dann aber unssinnig offiziele Abenteuer zu spielen…

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