Arkanil Beiträge

05-03-2013 / Community

Myranor_LogoWer hätte gedacht, dass ich mal Myranor-Fan werde? Auf der anderen Seite des Meeres der Sieben Winde liegt nicht bloß der Kontinent der Katzen. Dieses Vorurteil habe ich überwunden. Dort liegt eine fantastische Spielwelt voller Abenteuer. Die vom Uhrwerk-Verlag publizierten Myranor-Bücher gehören zu den besten DSA-Produkten, die ich bislang in den Händen gehalten habe.

Die Myranor-Produktpalette umfasst zurzeit 17 Abenteuerbände. Im Vergleich zu Aventurien ist das eine lächerlich geringe Zahl. Das Schöne daran aber ist: In kurzer Zeit lässt sich eine vollständige Sammlung von Myranor-Abenteuern aufbauen. Und ich bin auf einem guten Weg.

03-03-2013 / Community

Wie kam es bloß zu diesem Freiheitswahn? Es gibt viele Gründe für das Rollenspiel. Die große spielerische Freiheit gehört zweifellos dazu. Aber spielerische Freiheit ist nicht der einzig glücklich machende und spaßfördernde Faktor beim Rollenspiel. Ebenso wenig ist maximale Spielfreiheit ein von allen Rollenspielern jederzeit und überall anzustrebender Zustand. Dennoch wird der Grad der Spielfreiheit von einigen Rollenspielern zum entscheidenden Qualitätsmaßstab für ein Rollenspiel gemacht.

Eine merkwürdige Entwicklung. Kein Rollenspiel ermöglicht totale Spielfreiheit. Ein solches Spiel würde nicht funktionieren. Alle Rollenspiele schränken die Spielfreiheit auf die eine oder andere Weise ein. Die meisten Rollenspieler nehmen das wort- und klaglos hin. Doch wenn irgendwo ein Metaplot auch nur leise damit droht, die Freiheit einzuschränken, beginnt das Geschreie: „Skandal! Sklaverei! Nieder mit dem Metaplot! Wir wählen die Freiheit!“

01-03-2013 / Community

Splittermond-LogoDer Metaplot ist wie Roggenmischbrot. Er ist alltäglich, überall verfügbar, es gibt ihn in den unterschiedlichsten Formen, man schluckt ihn, meist ohne sich Gedanken zu machen, mal hat man richtig Lust drauf, an anderen Tagen schmeckt er gar nicht und man könnte auf ihn verzichten. Wer aber längere Zeit immer nur Weißbrot essen muss, sehnt sich irgendwann nach einem leckeren Graubrot. Erst wenn der Metaplot fehlt, merkt man, was man an ihm hat.

Vor einigen Tagen verkündete der Uhrwerk-Verlag die Entwicklung eines neuen Fantasy-Rollenspiels: Splittermond. Zahlreiche gegenwärtige und ehemalige DSA-Autoren sind an der Gestaltung der Welt und des Regelsystems beteiligt. Manches soll ganz anders werden als in Aventurien. Eines aber wird es auch bei Splittermond geben: Einen Metaplot. Mein erster Gedanke, als ich das gelesen habe, war: „Supergeil!“ Und sofort erschrak über diesen Gedanken.

27-02-2013 / DSA

Porto Velvenya Cover

Der Sturm auf den Süden ist eröffnet.
Die Grüne Hölle erwartet Sie – zögern Sie nicht länger!

– Vorwort aus dem Abenteuer Porto Velvenya

Zögern ist das richtige Wort. So mancher DSA-Spieler wird Porto Velvenya mit Zurückhaltung und Skepsis begegnen. Der Abenteuerband ist bereits der zweite Anlauf zur Entdeckung des Südkontinents Uthuria. Der erste Sturm auf den Süden entpuppte sich als laues Lüftchen. Von der versprochenen Entdeckung „fremder Kulturen, sagenumwobener Schätze und Wunder jenseits aller Vorstellung“ war in An fremden Gestaden wenig zu sehen. In Porto Velvenya soll das Entdeckerabenteuer nun endlich beginnen.

Dabei ist Porto Velvenya nur der erste Teil der Regionalkampagne Grüne Hölle. Die dreibändige Kampagne wird Spieler und Spielleiter schrittweise mit dem Norden des Kontinents vertraut machen. Glücklichweise ist der zweite Teil Der Fluch der Blutsteine bereits für Mai 2013 angekündigt. Das baldige Erscheinen ist auch notwendig, endet das erste Abenteuer doch sehr abrupt und lässt den Spielleiter mit vielen offenen Fragen zurück. Doch der Reihe nach… Ausgangspunkt für den Sturm auf den Süden ist im Abenteuerband Porto Velvenya die gleichnamige Stadt an der Küste Uthurias. Dort öffnet die Grüne Hölle ihre Pforten.

22-02-2013 / Community

Fanware-LogoIch bekenne: Ich bin blöde, verwirrt, unfrei, beschissen, tiefreligiös, emotional, unselbständig, deutschtümelnd, unerfahren, humorlos, rückständig, kleinkariert, unmündig, kindisch. Ich bin Hartwurst-Spieler, Marionette, Sklave, Konsumentenspieler, Heulsuse, Regelnazi, Fanboy, Buchhalter, Dreckfresser. Ich bin all das und noch viel mehr. Ich bin DSA-Spieler.

Ich bekenne: Ich bin ignorant. Andere Rollenspiele interessieren mich nicht. Ich spiele DSA. Der Rest kann mir den Buckel runterrutschen. Daher weiß ich nicht, wie gut andere Spiele sind. Und wie schlecht DSA. Aber das ist mir egal.

21-02-2013 / DSA

Geheimband-CoverDas Internet ist voll von Rezensionen zu DSA-Produkten. Manche sind lang, andere sind kurz. Einige sind spaßig, andere nüchtern. Viele sind interessant, andere langweilig. Vor allem aber: Nicht alle sind hilfreich. Es gibt Rezensionen, bei denen ist der Leser nach der Lektüre nicht schlauer als vorher. Die Frage ist: Was zeichnet eine gute Rezension aus?

Auf Arkanil gibt es ebenfalls ein paar Rezensionen. Allerdings habe ich mir bislang noch nie grundlegend Gedanken gemacht, wie eine gute Rezension aussehen sollte. Jedes Mal musste ich so neu um den richtigen Rahmen und Inhalt ringen. Das soll ein Ende habe. Künftig soll es für meine Rezensionen von DSA-Produkten ein einheitliches Muster geben. Meine Überlegungen, wie dieses Muster aussehen könnte, möchte ich heute vorstellen – und hoffe dabei auf Eure Anmerkungen, Anregungen, Vorschläge und Einschätzungen.

18-02-2013 / DSA

Ulisses-LogoDie ersten Ergebnisse der großen DSA-Umfrage sind da. Wie heute auf der Ulisses-Homepage zu lesen war, sind mittlerweile 3900 ausgefüllte Fragebögen zahlentechnisch bearbeitet worden. Eine Kurz-Statistik mit den Antworten auf die Fragen hat Ulisses als pdf-Download bereitgestellt.

Die Analyse der Ergebnisse wird noch einige Zeit beanspruchen. Das Zahlenmaterial ist komplex, die Auswertung mühsam und die Antworten sind teils sehr unterschiedlich. Oder in den Worten von Ulisses: „Die Hoffnung, durch die Umfrage die vorherrschende Meinung oder doch wenige klare Meinungströmungen herauskristallisieren zu können, hat sich nicht erfüllt.“ Man darf gespannt sein, was Ulisses mit den Ergebnissen der Umfrage machen wird. Kommt DSA5? Kommt es nicht? Wie wird es aussehen? Wie nicht?

Die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage habe ich mal übersichtlich in einer Tabelle zusammengefasst und – wie es sich gehört – mit einem passenden Kommentar versehen.

14-02-2013 / DSA

AB_A193Es war wohl nur ein Missverständnis. Kann ja mal passieren. Lange Zeit hatte ich gedacht, An fremden Gestaden sei ein Entdeckerabenteuer. Das war falsch. An fremden Gestaden handelt gar nicht von Entdeckungen. Es ist nicht mal ein richtiges Abenteuer. An fremden Gestaden ist eine Wirtschaftssimulation.

Schade nur, dass mir das niemand vor dem Kauf gesagt hat. Verzweifelt habe ich durch An fremden Gestaden geblättert und vergebens den Abenteuerteil gesucht, der von der Erforschung und Eroberung dieses sagenhaften Südkontinents handelt. Leider gibt es diesen Teil nicht. Ich nahm an, das wäre ein Fehler. Als Ulisses im September kostenloses Bonusmaterial für An fremden Gestaden ankündigte, dachte ich deshalb: „Juhu! Der Fehler wird korrigiert.“ Gestern ist das Bonusmaterial erschienen. Und nun ist klar: Das war gar kein Fehler. Das soll so.

12-02-2013 / DSA

Porto VelvenyaUthuria ist ein mysteriöser Kontinent voller Schätze, Gefahren und Geheimnisse. Das sagt Ulisses seit Monaten. Ein Land der Mythen und der Exotik, ein Ort für Entdecker. Schade nur, dass davon bislang wenig zu sehen war. Der erste Uthuria-Band An fremden Gestaden handelte von allem Möglichen, nur nicht von der Erforschung und Eroberung einer fremden Welt.

Mit der dreiteiligen Regionalkampagne Grüne Hölle will Ulisses das ändern. Helden und Meister sollen darin gemeinsam den Norden Uthurias erforschen und erspielen. Porto Velvenya ist der erste Band der Kampagne und wird voraussichtlich noch im Februar erscheinen. Verschiedene Info-Häppchen auf der Ulisses-Homepage sollen Lust auf die Kampagne machen. Das gelingt mal gut. Mal gelingt es überhaupt nicht. So wie heute.

07-02-2013 / DSA

QuanionsquesteDa habe ich kürzlich noch gedacht: „Hm. Der DSA-Februar startet aber gemächlich.“ Und dann purzeln doch noch ein paar DSA-Neuigkeiten in den (virtuellen) Briefkasten. Wie schön. Die erste Februar-Woche bringt der DSA-Welt nicht nur Informationen zu neuen Abenteuer, sondern auch eine neue DSA-Redakteurin.

Seit Anfang Februar verstärkt Marie Mönkemeyer die DSA-Redaktion in Waldems. Marie ist die Autorin des Abenteuers Vitis Shinxiris aus der Anthologie Legenden aus Dunklen Zeiten. Das weiß ich aber auch nur, weil es in der Wiki Aventurica steht. Ansonsten ist Marie bislang als DSA-Autorin kaum in Erscheinung getreten. Das muss weder gut noch schlecht sein, sondern macht es nur schwer zu sagen, was von Marie in Zukunft zu erwarten sein wird. Ich wünsche ihr auf jeden Fall viel Erfolg und hoffe, dass wir von ihr ein paar schöne DSA-Bücher bekommen werden.

31-01-2013 / DSA

DSA-LogoEinen Monat ist das neue Jahr nun schon alt. Begonnen hatte der Januar mit einer krachenden Diskussion über Nazis und warum die sich bitteschön von Aventurien fernhalten sollen. Nach diesem hitzigen Start ins neue Jahr schien das Pulver aber verschossen. Der Rest des Monats verlief ruhig. Weit und breit war kein neues Aufregerthema zu erspähen. Nicht mal über neue DSA-Produkte ließ sich vernünftig streiten – es gab nämlich kaum welche.

Dennoch war der Januar nicht völlig ereignislos. Die spannendsten Geschehnisse habe ich in einem kleinen Monatsrückblick zusammengefasst. Von neuen Produkten, fernen Welten und – natürlich – den ollen Nazis wird darin die Rede sein. Und auch von dem, was im Januar gefehlt hat.

24-01-2013 / Community

Myranor_LogoMyranor ist nicht allein das Land der sprechenden Katzen und der fliegenden Schiffe. Seit dem Start meines Güldenland-Projekts habe ich mit manchen meiner Vorurteile aufräumen müssen. Nicht nur gehören die Myranor-Bücher zu den besten DSA-Produkten, die in den letzten Jahren erschienen sind. Auch die zunächst so fremd und merkwürdig wirkende Spielwelt ist weit interessanter und spannender, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag.

Als langjähriger Aventurien-Spieler bin ich von Myranor vor allem eins: Positiv überrascht. Die Spielwelt ist an manchen Stellen immer noch etwas ungewohnt. Doch das Unbehagen über die gelegentlichen Merkwürdigkeiten weicht zunehmend dem Eindruck, dass ich in Myranor genau das finde, was ich mittlerweile in Aventurien vermisse. Hier sind drei Gründe für das Spiel in Myranor: