Es gibt Rollenspiele, die haben einen Ruf wie Donnerhall. Savage Worlds gehört dazu. 2009 veröffentlichte…
Schlagwort: Regelwerke
Was soll ich sagen? Ich finde die Produktpolitik von Ulisses schrecklich. Jede aventurische Gießkanne bekommt…
Seit einer Woche ist im F-Shop die Abenteuer-Anthologie Grabräuber am Mhanadi erhältlich. Noch hat sich…
Das DSA-Bücher-Universum dehnt sich scheinbar unendlich weit aus. Über 40 neue Publikationen will Ulisses in den nächsten drei Jahren herausbringen. Das hatte Verlagsleiter Mario Truant im Mai auf der RPC verraten. Einige der geplanten Publikationen wurden bereits mit Name und grobem Erscheiungsdatum angekündigt, von anderen hat die breite DSA-Öffentlichkeit bislang noch nichts erfahren.
Neben mehreren Abenteuern sind u.a. folgende Bücher angekündigt:
- Magierakademien-Band III
- Hesinde-Vademecum
- Praios-Vademecum
- Boron-Vademecum
- Verschworene Gemeinschaften
- Aventurischer Atlas
- Aventurisches Geschichtsbuch
- Buch der Toten
- Geographia Uthurica
- Gareth-Settingbox
- Tharun-Settingbox
Bei meinem jüngsten Geklicke durch die einschlägigen DSA-Foren bin ich auf zwei interessante Threads gestoßen. Im DSA4-Forum und im Ulisses-Forum wurde darüber diskutiert, welche Publikationen man sich für die Zukunft wünscht. Beide Threads sind nicht mehr ganz taufrisch, was sie aber nicht uninteressanter macht.
Neben Wünschen nach diversen Abenteuerbänden wurden dort Vorschläge für mehrere Regelerweiterungen und Spielhilfen gemacht. Darunter befanden sich:
- Ausrüstungsband
- Handwerksband
- Settingbox zur Rohalszeit & Magierkriege
- Settingbox Usurpator & Gottkaiser
- Aventurisches Kochbuch
- Vademecum zu den restlichen Göttern
- Spielhilfen zu „Zivilisationszauberern“, „Ritualzauberern“, „Naturzauberern“
Ob man diese Wünsche nun gut findet oder nicht, ob diese Wünsche jemals von Ulisses berücksichtigt werden oder nicht – allein diese Liste der geplanten und gewünschten Publikationen ist schon bemerkenswert.
Sagt ein DSA-Spielleiter zu seinem Spieler: „Und? Was für`n Helden spielst du?“ Antwortet der DSA-Spieler:…
Kämpfer können kämpfen, Zauberer können zaubern, Handwerken können handwerken und Geweihte können weihen irgendwas mit Ritualen machen. Jede DSA-Profession hat ihre Stärken. Aber was sind eigentlich die Stärken und Besonderheiten der gesellschaftlich orientierten Professionen?
Das Regelwerk klärt auf:
Vom Ausrufer über den Gaukler und Hofkünstler bis zum Streuner und Wirt zeichnen sich diese Professionen dadurch aus, dass sie „erst durch das Zusammenleben mit anderen Menschen erst möglich sinnvoll werden.“ So steht es in Wege der Helden. Wortwörtlich.
Sieht man über den merkwürdigen Satzbau hinweg und liest etwas weiter, erfährt man, dass all diese Professionen „Wert auf die gesellschaftlichen Talente (legen), mal in Verbindung mit Wissens-, mal in Verbindung mit Handwerks-Talenten – und Gaukler und Einbrecher sollten auch im körperlichen Bereich ihre Stärken haben.“
In meinem langen Leben als DSA-Spieler habe ich mich mit sehr unterschiedlichen Helden ins Abenteuer…
Was machen andere Rollenspiele eigentlich besser als DSA? Ganz schön viel, könnte man meinen. Die Kritik am Schwarzen Auge ist mindestens so lang wie die DSA-Regelwerke dick sind. Andere Rollenspiele scheinen viele Dinge viel besser zu machen.
Allein im vorangegangen Arkanil-Beitrag „DSA-Produkte – ein optischer Vergleich“ wurde ausgiebig über das Design der Bücher diskutiert. Als Fazit lässt sich wohl formulieren: Das Design der DSA-Produkte ist nicht schlecht. Aber andere Rollenspiele sind besser.

