Kategorie: Rezensionen

15-11-2012 / Community

Wildes Aventurien – so heißt nicht etwa die neue Barbaren-Spielhilfe für DSA. Der Titel eines solchen Buches wäre ohnehin eher… hm… „Feuer, Fell und Felsen – Barbarische Kulturen Aventuriens“ oder „Streitaxt und Stinker – Ein Barbar auf Reisen“ oder so ähnlich… Nein, Wildes Aventurien ist der Titel der Savage-Worlds-Konvertierung des DSA-Regelwerks von Sebastian „Zwart“ Schoo.

Wer DSA mit dem Savage-Worlds-Regelwerk spielen möchte, wird an Wildes Aventurien nicht vorbeikommen. Die 46 Seiten starke Konvertierung verändert die Regeln aus dem Grundbuch „Savage Worlds Gentleman’s Edition“ an einigen Stellen, fügt aventurische Eigenarten in das SW-Regelsystem ein, beschreibt Beispielcharaktere und Monster und liefert sogar drei Kurzabenteuer. Die aktuelle Version von Wildes Aventurien bietet Nandurion zum Download an.

30-10-2012 / DSA

Schicksalspfade, das neue DSA-Tabletop, steht seit knapp zwei Wochen in den Regalen der Händler. Der offizielle Startschuss für das Miniaturenspiel war der 18. Oktober, der Beginn der Spielemesse in Essen. Seitdem sind das Regelwerk, das Kartenset und diverse Miniaturen erhältlich. Die Produktpalette für Schicksalspfade ist bislang also überschaubar. Doch was für Produkte bringt die Zukunft?

Im Vergleich zum DSA-Rollenspiel mutet das Schicksalspfade-Material geradezu spartanisch an: Ein Buch, ein paar Karten und Plättchen, einige Miniaturen. Das war’s. Bei dieser Austattung wird wird es aber nicht bleiben, die Schicksalspfade-Produktpalette wird deutlich größer werden. Es wird einen Kampagnenband geben, weitere Regelwerke, ein Konvertierungsbuch und – natürlich – weitere Miniaturen.

26-10-2012 / DSA
25-10-2012 / DSA

„Im flackernden Schein eurer Fackeln späht ihr in den düsteren Gang. Vor euch, im schummerigen Licht kaum zu erkennen, klafft ein schwarzes Loch im Boden. Eine tödliche Falle für alle, die unvorsichtig in die Dunkelheit stolpern. Daneben liegt ein großer Gegenstand auf dem Boden. Ein Regal? Kaum zu erkennen. Doch was immer es ist, es versperrt den Zugang zu einer Tür dahinter. Zu eurer Rechten seht ihr eine weitere verschlossene Tür. Und ein paar Schritt weiter, ungefähr 3 Schritte, eine weitere Tür. Ebenfalls verschlossen. Direkt daneben eine große Truhe. Und daneben ein Regal. Aber nicht umgestürzt. Und dahinter, also vielleicht 5 Schritte weiter…“

Dungeon-Abenteuer sind toll. In düsteren Gemäuern nach fiesen Gegnern und glitzernden Schätzen jagen? Da hüpft das Helden-Herz. In den meisten Rollenspielgruppen wird der Weg der Helden durch den Dungeon auf einer Karte mitgezeichnet. Das stellt den Spielleiter vor die schwierige Aufgabe, den Dungeon nicht nur stimmungsvoll, sondern auch so treffend zu beschreiben, dass ein Mitzeichnen möglich ist. Die iPhone- und iPad-App „Battle Map“ versucht den Spielleiter bei der Visualisierung zu unterstützen. Während einer unserer vergangenen DSA-Abende habe ich „Battle Map“ getestet.

21-10-2012 / Aventurien

Schicksalspfade - Vorder- und RückseiteDie DSA-Welt ist um eine Produktreihe reicher. Abenteurer in Aventurien sind nicht länger allein auf Stift und Papier oder Maus und Monitor angewiesen. Mit dem Tabletop-Spiel „Schicksalspfade“ lassen sich Abenteur fortan mit Hexfeldern und Miniaturen bestreiten.

Das „Schicksalspfade“-Grundregelwerk und das dazugehörige Kartenset sind seit dem 18. Oktober erhältlich. Für 35 Euro habe ich mir das Regelbuch geholt, das – so steht es hinten auf dem Band – alles enthalten soll, „was du benötigst, um gemeinsam mit deinen Freunden auf den Schicksalspfaden zu wandeln“.

17-10-2012 / DSA

Ulisses hat heute das neue DSA-Tabletop „Schicksalspfade“ veröffentlicht. Wie auf der Ulisses-Homepage zu lesen ist, kann das Regelwerk und das Kartenset ab sofort bestellt werden. Die offizielle Enthüllung wird Ulissess auf der morgen beginnenden Spielemesse in Essen feiern.

Das Regelwerk kostet 35 Euro und umfasst – wenn man den Angaben auf Amazon glauben kann – 176 Seiten. Das ist ein durchaus stattlicher Preis für ein eher mitteldickes Büchlein. Der Band wird zwar alle Regeln und sämtliches Material beinhalten, das für das Spiel notwendig ist. Viel mehr als das absolut notwendige Spielmaterial ist aber nicht dabei.

28-08-2012 / DSA

Im ersten Teil meines Berichts über das neue Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden“ habe ich vor allem die Abenteuerhandlung betrachtet. Mein Urteil ist dabei zwiegespalten ausgefallen. In diesem Text nun folgt der zweite Teil meiner Rezension, in dem ich einen Blick auf den Aufbau des Abenteuers werfe. Das erschien mir nötig, weil mir gerade in diesem Bereich viele Dinge negativ aufgefallen sind.

AUFBAU

Ulisses braucht endlich ein Lektorat. Ich äußere diese Forderung hier zum ersten Mal. Tippfehler, selbst wenn sie gehäuft vorkamen, haben mich bislang nicht gestört. Aber es geht beim Lektorat nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik. Es geht auch um den Inhalt. Und Ulisses braucht endlich ein Lektorat.

Natürlich tauchen in „An fremden Gestaden“ wieder mal Tippfehler auf. Es gibt zudem peinliche Copy-And-Paste-Fehler. Es gibt auch inhaltliche Widersprüche. An einer Stelle wird der Loyalitäts-Startwert der Schiffs-Mannschaft mit 7 angegeben, ein paar Sätze weiter steht 12. Was denn nun?

Das sind Fehler, die sich vermeiden lassen, wenn man das Abenteuer vor dem Druck vernünftig durcharbeitet. Wenn Ulisses professionell arbeiten will, dann müssen solche Amateurfehler abgestellt werden.

Schwerwiegender als solche vermeidbaren Flüchtigkeitsfehler finde ich aber die Fehler im inhaltlichen Aufbau.

28-08-2012 / DSA

Seit ein paar Tagen blättere ich durch das erste Uthuria-Abenteuer „An fremden Gestaden„. Ein umfassendes Urteil über ein Abenteuer kann ich meist erst dann fällen, wenn ich es in unserer Runde durchgespielt habe. Alles andere sind Trockenübungen. Dennoch möchte ich an dieser Stelle meinen Eindruck loswerden.

Der Text ist lang geworden, länger als geplant. Ich habe ihn deshalb auf zwei Beiträge aufgeteilt. Auf Spoiler habe ich verzichtet. Zumindest habe ich das versucht. Einzelne, ganz leichte Spoiler ließen sich nicht vermeiden. Diese dürften aber keinem Spieler den Spielspaß verderben.

Im ersten Teil meiner Rezension geht es um den Inhalt, um die Abenteuerhandlung. Ich kann jetzt schon sagen, dass mir einzelne Teile richtig gut gefallen habe – andere hingegen nicht so. Der zweite Teil beschäftigt sich mit dem grundsätzlichen Aufbau des Abenteuers und meiner Schlussbemerkung.

10-08-2012 / DSA
08-08-2012 / DSA
28-06-2012 / DSA
06-06-2012 / DSA