Das Alien-Rollenspiel – Hüpf One-Trick-Pony, hüpf!
2020 hat Ulisses das Alien-Rollenspiel veröffentlicht. Bietet das Spiel mehr als blutrünstige Monster? Nein. Aber das ist nicht schlimm.
2020 hat Ulisses das Alien-Rollenspiel veröffentlicht. Bietet das Spiel mehr als blutrünstige Monster? Nein. Aber das ist nicht schlimm.
Bekanntermaßen gibt es zwei Aventurien. Das der Klappen- und Werbetexte. Und das Aventurien, das der „Aventurische Bote“ beschreibt.
Das Beste an DSA5 sind die DSA5-Abenteuer. Nicht wegen, sondern trotz DSA5 gelingt es der Redaktion, Abenteuer zu veröffentlichen, die Spaß machen. Nur Epik sollte niemand erwarten.
Fünf Jahre sind die DSA5-Regeln alt. Das Grundregelwerk war noch eine Verheißung. Doch davon ist nichts mehr übrig.
DSA5-Regionalbeschreibungen dienen nicht dem Spiel. Sie sind allein für Menschen, die sich an der detaillierten Beschreibung Aventuriens erfreuen.
Fünf Jahre ist DSA5 nun alt. Zeit für ein DSA5-Zwischenfazit. Wohin hat sich Das Schwarze Auge mit der fünften Edition entwickelt?
Das Blättern in einer DSA5-Regionalbeschreibung lässt mich unzufrieden zurück. Es sind keine schlechten Bücher, eigentlich sogar gute. Doch das Konzept kann mich nicht überzeugen.
Die zweite DSA5-Regionalbeschreibung „Die Siebendwindküste“ beschreibt Albernia und den Windhag. Das Buch ist nicht schlecht, kann aber nicht begeistern.
Ist die DSA-Community tatsächlich erschlafft? Oder sehen wir nur einen Wandel, wie es ihn in der Geschichte des Schwarzen Auges immer schon gab?
DSA hat viele Fans. Doch gibt es immer weniger Fans, die sich einbringen, mitgestalten und die Entwicklung des Schwarzen Auges kreativ und konstruktiv begleiten. Oder täuscht das?
Mit den Streitenden Königreichen ist im Mai die erste Regionalbeschreibung für DSA5 erschienen. Höchste Zeit also für eine Antwort auf die Frage: Taugt die was?
Knapp 30 DSA5-Produkte sind in diesem Jahr erschienen. Es gibt also keinen Grund, sich über mangelnden Büchernachschub zu beschweren. Oder doch?