Bewegt die Rabenkrieg-Kampagne den DSA5-Metaplot?
Der aventurische Metaplot schwächelt. Kann die sechsbändige Rabenkrieg-Kampagne für DSA5 daran etwas ändern?
Das Schwarze Auge, kurz DSA, ist das bekannteste Pen-&-Paper-Rollenspiel aus Deutschland. Seit 1984 erscheinen Regelwerke, Abenteuer und Romane zur Spielwelt Aventurien. Hier sammeln sich alle Beiträge auf Arkanil, die sich mit DSA befassen – von Neuerscheinungen über Rezensionen bis zu Einordnungen der Entwicklungen rund um das Spiel.
Der aventurische Metaplot schwächelt. Kann die sechsbändige Rabenkrieg-Kampagne für DSA5 daran etwas ändern?
Bekanntermaßen gibt es zwei Aventurien. Das der Klappen- und Werbetexte. Und das Aventurien, das der „Aventurische Bote“ beschreibt.
Vor dem Derby zwischen dem FC Alveran und dem SC Nieder-Hölla im Seelen-Pokal sorgen Berichte über weitreichende Regeländerungen für Wirbel.
Das Beste an DSA5 sind die DSA5-Abenteuer. Nicht wegen, sondern trotz DSA5 gelingt es der Redaktion, Abenteuer zu veröffentlichen, die Spaß machen. Nur Epik sollte niemand erwarten.
Fünf Jahre sind die DSA5-Regeln alt. Das Grundregelwerk war noch eine Verheißung. Doch davon ist nichts mehr übrig.
DSA5-Regionalbeschreibungen dienen nicht dem Spiel. Sie sind allein für Menschen, die sich an der detaillierten Beschreibung Aventuriens erfreuen.
Fünf Jahre ist DSA5 nun alt. Zeit für ein DSA5-Zwischenfazit. Wohin hat sich Das Schwarze Auge mit der fünften Edition entwickelt?
Hat die Pen&Paper-Szene ein Problem mit Sexismus? Die Antwort ist offensichtlich: Selbstverständlich hat sie das.
Das Blättern in einer DSA5-Regionalbeschreibung lässt mich unzufrieden zurück. Es sind keine schlechten Bücher, eigentlich sogar gute. Doch das Konzept kann mich nicht überzeugen.
Die zweite DSA5-Regionalbeschreibung „Die Siebendwindküste“ beschreibt Albernia und den Windhag. Das Buch ist nicht schlecht, kann aber nicht begeistern.
Ist die DSA-Community tatsächlich erschlafft? Oder sehen wir nur einen Wandel, wie es ihn in der Geschichte des Schwarzen Auges immer schon gab?
DSA hat viele Fans. Doch gibt es immer weniger Fans, die sich einbringen, mitgestalten und die Entwicklung des Schwarzen Auges kreativ und konstruktiv begleiten. Oder täuscht das?